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Im Kopf von Frau Merkel

24.04.2021 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ruth Swoboda wünscht sich momentan vor allem eines: eine Covid-Impfung. <span class="copyright">Hartinger</span>
Ruth Swoboda wünscht sich momentan vor allem eines: eine Covid-Impfung. Hartinger

Ruth Swoboda, wissenschaftliche Direktorin der inatura.

Wie sieht die erste Stunde Ihres Tages aus?
Ruth Swoboda:
Nach einem Kaffee habe ich das Privileg, zu Fuß zur inatura gehen zu können. Dort angekommen, stimme ich den Tag mit meinen Kollegen im Sekretariat und vom Veranstaltungsmanagement ab. Momentan ändert sich leider fast täglich etwas. Und danach folgt wohl der nächste Kaffee und ich stürze mich ins Checken der Mails.

Was ist Ihr größter Wunsch?
Swoboda:
Momentan ist es wohl eine Impfung.

Was ist für Sie Luxus?
Swoboda:
Zeit in der Natur zu verbringen. Luxus ist für mich auch, im Wohnmobil in Skandinavien zu sein.

Wovor haben Sie Angst?
Swoboda:
Ein wenig vor der Höhe. Wenn ich an einen Zehn-Meter-Sprungturm denke, bekomme ich nasse Hände. Das Drei-Meter-Brett ist mir schon zu hoch.

Mit wem würden Sie einen Monat den Platz tauschen wollen?
Swoboda:
Ich denke das wäre Angela Merkel. Sie hat so sehr für Europa gekämpft und kann nun darauf zurückblicken. Ich würde gerne in ihren Kopf blicken können, um mir jede Menge abzuschauen.

Welches Auto würden Sie gerne fahren?
Swoboda:
Viel cooler wäre es, wenn meine Familie und ich kein Auto mehr brauchen würden.

Welches war der Höhepunkt Ihres Lebens oder steht der noch bevor?
Swoboda:
Ich habe und hatte das große Glück, stets sehr zufrieden am jeweilig aktuellen Platz im Leben zu sein. Die Stelle als Direktorin der inatura ist da keine Ausnahme.

Wenn Sie eine Sache in der Welt verändern dürften: Was wäre das?
Swoboda:
Nur die „Kleinigkeit“ des Wirtschaftssystems.

In welchem Land würden Sie gerne leben?
Swoboda:
Ich bin zufrieden in Österreich und Vorarlberg. Aber für Norwegen schlägt mein Herz sicher genauso stark.

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