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Riebelmais hegen und pflegen für den Sieg

09.05.2021 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In einem Folder steht alles Wissenswerte zum Riebelmais und zum Wettbewerb. <span class="copyright">Hartinger</span>
In einem Folder steht alles Wissenswerte zum Riebelmais und zum Wettbewerb. Hartinger

Verein vom Ländle Bur sucht Vorarlbergs längsten Riebelmaiskolben.

Auch die Verantwortlichen des Vereins vom Ländle Bur haben sich des Vorarlberger Riebelmaises angenommen. Unter dem Motto „An ghöriga Riebel“ haben sie einen Wettbewerb gestartet, an dem sich alle Interessierten beteiligen können. Gesucht wird der längs­te Riebelmaiskolben des Landes. Zu diesem Zweck wurde ein eigener kleiner Folder gestaltet, an dem auch ein kleines Säckchen mit Riebelmaissamen befestigt ist. Erhältlich ist dieser kostenlos bei „Dietrichs Vorarlberger Kostbarkeiten“ in Lauterach, allen weiteren „Ländle Bura“ in Vorarlberg (www.laendlebur.at), über den Webshop der Ini­tiative „Guats vo do … bis vor d’Hustür“ (www.guatsvodo.at) sowie bei Vereinsgeschäftsführerin Sabrina Stockinger (E-Mail: sabrina.stockinger@lk-vbg.at).

„An ghöriga Riebel“

Rezept für 4 Personen

300 g Riebelmais

500 ml Milch

8 TL Butter

Prise Salz

Honig oder Zucker

Zubereitung: Milch mit ausreichend Salz in einer beschichteten Pfanne zum Kochen bringen. Zurückschalten und Riebelmais einrühren, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Hitze auf knapp die Hälfte reduzieren, 4 TL Butter am Pfannenrand und in der Mitte verteilen, dann zugedeckt etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun anbraten lassen. Zum Schluss ­nochmals Butterstückchen unter den Riebel schieben. Nach einigen Minuten aufteilen, die knusprige Unterseite nach oben auf den Teller legen und mit Zucker und Honig servieren.

Der Ablauf des Wettbewerbs ist denkbar einfach. Noch bis Mitte Mai sollten die Samen in die Erde gepflanzt und dann gehegt und gepflegt werden. Dazu gehört etwa die Düngung mit Kompost oder auch das Gießen bei längerer Trockenheit. Zudem sollte auch das Unkraut gejätet werden. In der zweiten Septemberhälfte steht dann die Ernte an, sobald die Kolben trocken und die Körner hart sind. Bis spätestens 21. September sollte dann der längste Riebelmaiskolben der Ernte entweder persönlich bei Dietrichs Kostbarkeiten in Lauterach oder bei der Gärtnerei Hartmann in Ludesch abgegeben oder per Post an den Verein vom Ländle Bur geschickt werden. Beim Erntedankfest am 24. September in Bregenz sollen dann die Sieger gekürt werden. Für die drei längsten Riebelmaiskolben ist ein Preisgeld im Gesamtwert von 300 Euro ausgelobt.

Im Trend

Durch den Wettbewerb soll das Wissen um den Vorarlberger Riebelmais noch weiter bekannt gemacht werden. „Es ist wichtig, alte Sorten zu erhalten“, meint Sabrina Stockinger. Zudem liege die Selbstversorgung absolut im Trend. Es wird auch die Möglichkeit angeboten, die selbst geernteten Kolben mahlen zu lassen. Der damit gekochte Riebel dürfte dann noch einmal umso besser schmecken.

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