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Musik und Weltfrieden

15.05.2021 • 20:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Herbert Rauch lebt in seinem Museum das Paradies auf Erden.<br><span class="copyright">Hartinger</span>
Herbert Rauch lebt in seinem Museum das Paradies auf Erden.
Hartinger

Elvis Presley, Freddy Quinn und Connie Francis. Die Welt von Herbert Rauch.

Wie starten Sie in den Tag?
Herbert Rauch:
Nachdem ich am Morgen die Zeitung gelesen und gemeinsam mit meiner Frau gefrühstückt habe, komme ich ins Museum. Ich drehe hier eine Runde und streichle meine „Oldtimer“.

Was ist Ihr Lieblingslied?
Rauch:
„Green Green Grass Of Home“ von Elvis Presley höre ich gerne, aber „Heimatlos” von Freddy Quinn ist auch ein Favorit. Es hat eine gewisse Bewandtnis für mich, da ich als Waisenkind aufgewachsen bin.

Was wollten Sie als Kind einmal werden?
Rauch:
Lkw-Fahrer. Diesen Beruf habe ich dann nebenbei auch ausgeübt. Für mich war es eine Faszination, dass man dadurch fremde Länder bereisen konnte. Mit der Zeit wurde es mir aber zu anstrengend.

Mit welcher berühmten Person würden Sie gerne zu Abend essen?
Rauch:
Mit Connie Francis. Sie war damals der Star für uns Junge. Um ins Gespräch zu kommen, würde ich sie fragen, wie sie den Ruhm früher verkraftet hat und dann würden sich weitere Fragen von selbst stellen.

Wenn Sie etwas auf der Welt verändern könnten, was wäre das?
Rauch:
Atomkraftwerke einstellen und dafür sorgen, dass keine mehr gebaut werden. Ich wünsche mir auch, dass Entwicklungsländern mehr geholfen wird, dass es keine Kriege gibt und Machtgier aufhört.

Was machen Sie, um gute Laune zu bekommen?
Rauch:
Eine Platte auflegen, Musik laufen lassen und ein kleines Bier trinken. Das wirkt.

Wovor haben Sie am meisten Angst?
Rauch:
Vor einer schweren Krankheit, denn ich möchte noch lange im Radiomuseum wirken. Das alles hier ist mein Leben.

Was wollen Sie unbedingt noch erleben?
Rauch:
Ein paar Reisen möchte ich noch machen. Mit der Musikgruppe Paldauer, mit der ich eng befreundet bin, haben wir schon eine Reise an die spanische Küste geplant. Hoffentlich müssen wir diese nicht erneut verschieben.

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