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Interne Untersuchungen im Bundesheer

04.06.2021 • 14:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Schießunfall ereignete sich in der Nähe Nickelsdorf im Bezirk Neusiedl am See (Sujetbild)
Der Schießunfall ereignete sich in der Nähe Nickelsdorf im Bezirk Neusiedl am See (Sujetbild) (c) AP (Ronald Zak)

Schießunfall: Die Staatsanwaltschaft führt Erhebungen durch.

Nach dem Schießunfall, bei dem Mittwochfrüh in der Nähe von Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) ein 19-jähriger Milizsoldat schwer verletzt worden war, hat das Bundesheer seine Untersuchungen – zumindest vorerst – abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt führe die weiteren Erhebungen durch und untersuche das Strafrechtliche. Ein interner Erstbericht des Bundesheeres soll noch im Laufe des Freitags vorliegen, sagte Sprecher Michael Bauer.

Staatsanwaltschaft ermittelt

In diesem Bericht werde das niedergeschrieben, was zum Vorfall bisher bekannt ist. Weitere Untersuchungen werde es seitens des Bundesheeres nicht geben, außer man werde von der Staatsanwaltschaft dazu beauftragt oder es würden sich neue Verdachtsmomente ergeben, betont Bauer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der grob fahrlässigen schweren Körperverletzung gegen den20-jährigen Schützen.

Der Gesundheitszustand des schwerverletzten 19-Jährigen sei
unverändert. Er war im Brust- bzw. Bauchbereich getroffen worden,
als sich aus der Dienstpistole seines 20-jährigen Kameraden ein
Schuss löste. Zuvor dürften die beiden ihre Waffen mehrmals ge- und entladen und aufeinander gezielt haben.