Allgemein

Angst frisst die Seele auf

06.06.2021 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Marlis Jenny-Druggmüller betreibt das Puppen- und Spielzeugmuseum in Blons.<br><span class="copyright">Hartinger</span>
Marlis Jenny-Druggmüller betreibt das Puppen- und Spielzeugmuseum in Blons.
Hartinger

Marlis Jenny-Druggmüller, Puppenmuseum Blons, glaubt an das Gute.

Was machen Sie nach dem Aufstehen als Allererstes?
Marlis Jenny-Druggmüller:
Mein erster Gang geht zur Kaffeemaschine. Meinen heißen Kaffee trinke ich auf der Veranda und genieße den saghaften Blick auf die Schesaplana. Im Winter macht mich die frische Luft zusätzlich munter.

Was wollten Sie als Kind werden?
Jenny-Druggmüller:
Säuglingsschwester. Ich hatte immer schon eine Schwäche für Babys. Leider konnte ich diesen Beruf nicht ausüben, aber immerhin habe ich nach den Geburten meiner vier Kinder eine Zeit lang in diesen Beruf geschnuppert.

Welcher Beruf wäre für Sie definitiv der falsche?
Jenny-Druggmüller:
Ich glaube, es gibt keinen falschen Beruf. Das Wort „Beruf“ bedeutet, dass ich zu etwas berufen bin und dies gerne mache. Wozu ich definitiv nicht berufen bin, ist Buchhaltung. Trotzdem bleibt sie mir nicht erspart.

Was ist Ihr Lieblingslied?
Jenny-Druggmüller:
„Dunkelrot“ von Hubert von Goisern. Ich bin ein großer Fan von ihm und gehe auf alle seine Konzerte, die in meiner Gegend veranstaltet werden. Der Musiker Cesar aus Nüziders zählt auch zu meinen Favoriten.

Welche Sprache würden Sie gerne lernen?
Jenny-Druggmüller:
Französisch. Manchmal kommen im Fernsehen französische Filme, die ich zuerst auf der Originalsprache ansehe, bevor ich sie dann auf Deutsch umstelle.

Was war bisher Ihr größter Erfolg im Leben?
Jenny-Druggmüller:
Meine vier Kinder. Auf jedes einzelne von ihnen bin ich unsagbar stolz.

Wovor haben Sie am meisten Angst?
Jenny-Druggmüller:
Ob ich vor etwas Angst habe oder nicht, ändert nichts am Ablauf der Dinge. Angst frisst die Seele auf. Ich baue lieber auf gesundes Gottvertrauen, dass alles gut wird. Meine Lebenseinstellung ist positiv.

Was wollen Sie unbedingt noch erleben?
Jenny-Druggmüller:
Ich wünsche mir, dass ich als Oma mit meinen zauberhaften Enkelkindern noch vieles erleben und sie noch ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten kann.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.