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Erfolgreicher erster Stopp für Impfbus

19.07.2021 • 19:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Landes-Impfkoordinator Sebastian Wöß und Landesrätin Martina Rüscher mit dem Impfbus. <span class="copyright">VLK/Daniel Furxer</span>
Landes-Impfkoordinator Sebastian Wöß und Landesrätin Martina Rüscher mit dem Impfbus. VLK/Daniel Furxer

Mehr als die Hälfte der Vorarlberger Bevölkerung vollständig geimpft.

Zum ersten Mal war an diesem Wochenende der mobile Impfbus des Landes im Einsatz. Anlässlich des Jazzbrunch des Feldkircher Poolbar-Festivals machte das Gefährt am Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr in der Montfortstadt Station. Insgesamt 366 Personen haben die Gelegenheit genutzt, sich spontan impfen zu lassen. Dabei kam das Vakzin von Johnson & Johnson zum Einsatz, von dem nur eine Dosis für den vollen Impfschutz notwendig ist und das für Personen ab 18 Jahren verwendet wird.

Gelungene Premiere

Der Halt in Feldkirch war ein erster Probelauf für den Bus. Es gehe darum, die organisatorischen Abläufe zu prüfen und – falls nötig – zu optimieren, hatte Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) im Vorfeld erklärt. Nach dem ersten Einsatz zeigte sie sich zufrieden mit der Premiere. Die Impfung im Bus ist ohne Voranmeldung möglich. Interessierte müssen lediglich ihre E-Card und einen amtlichen Lichtbildausweis vorzeigen. Die mobile Impfstation soll vor allem bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen, um dort Besuchern aber auch allen anderen Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, sich immunisieren zu lassen.

Über 50 Prozent vollimmunisiert

Mittlerweile ist in Vorarlberg über die Hälfte der Bevölkerung – 208.333 Personen – vollständig geimpft. Weitere 26.000 Impfberechtigte haben zumindest eine von zwei notwendigen Dosen erhalten. Alleine von vergangenem Dienstag bis Sonntag wurden in Vorarlberg rund 25.100 Menschen geimpft. Der Großteil davon – über 23.700 Personen – haben ihre zweite Impfdosis erhalten. Im Rahmen der anmeldefreien Impfaktion und des Last-Minute-Impfangebots am Samstag ging zudem die erste Teilimpfung an mehr als 1000 Personen. In der jüngsten Impfrunde wurden die Mittel von Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson eingesetzt. Die Landesrätin bedankte sich bei allen impfbereiten Bürgern und den Impfteams. Sie erinnerte auch daran, dass nur eine Vollimmunisierung vor der ansteckenderen Delta-Variante schützt. Umso wichtiger sei es, auch den Termin für die Zweitimpfung wahrzunehmen.

Die Landesrätin appelliert an Reiserückkehrer sich am ersten und dritten Tag nach der Rückkehr testen zu lassen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Die Landesrätin appelliert an Reiserückkehrer sich am ersten und dritten Tag nach der Rückkehr testen zu lassen. Hartinger

Ebenso sei festzustellen, dass vermehrt Reiserückkehrer positiv getestet würden. Rüscher appellierte daher an alle Menschen, die nach einer Reise wieder nach Vorarlberg zurückkommen, sich am ersten und dritten Tag nach der Rückkehr auf eine mögliche Covid-Infektion testen zu lassen. „Dafür eignet sich am besten ein sogenannter Wohnzimmertest für zu Hause oder ein kostenloser Antigentest in einer Teststraße“, ließ die Gesundheitsländesrätin wissen. Nach einem Auslands­aufenthalt solle der eigene Gesundheitszustand grundsätzlich aufmerksam beobachtet werden. „Wir setzen ganz stark auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Bei Symptomen bitte unverzüglich die Hotline 1450 kontaktieren“, betonte die Politikerin.

Wir setzen ganz stark auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger.

Landesrätin Martina Rüscher

Ziel sei es, dass Vorarlberg möglichst gut durch die Urlaubszeit komme und die stabile und derzeit gut beherrschbare Infektionslage nicht gefährdet werde.

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