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Erlebnis vor Schautragen von Marken

21.07.2021 • 22:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Am Mittwoch gab es für die Vorarlberger endlich wieder einen Grund, sich in Schale zu werfen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Am Mittwoch gab es für die Vorarlberger endlich wieder einen Grund, sich in Schale zu werfen. Hartinger

Das wurde bei der Eröffnung der Festspiele getragen: fröhliche Farben.

Pünktlich zur Festspieleröffnung wurde Regen durch strahlenden Sonnenschein abgelöst. Nicht nur das Wetter bringt den Sommer zurück: Er ist mit bunten Kleidern vor dem Festspielhaus eingekehrt. Helle Farben sind diesen Sommer Trend und bringen Farbtupfer zwischen die dunklen klassischen Outfits. Sogar vor der Maske macht die Trendfarbe Pink nicht Halt und ergänzt auch mal das pink gemusterte Kleid. Dabei solle eine Maske als Medizinprodukt zwar mit dem Outfit harmonieren, aber nicht zum modischen Accessoire werden, sagt Martina Zimmermann vom Schauraum in Bregenz, die für die Eröffnung Besucherinnen ausgestattet hat.
Doch wichtiger als ein Trend ist, was ein Kleid aus der Trägerin macht. Dies bestätigt auch Zimmermann: „Eine Frau, die sich wohlfühlt, strahlt auch. Das ist wichtiger, als im neuen Trendkleid verkleidet zu wirken.“ Wichtig sei auch, dass beim Schnitt der Fokus auf die Vorzüge der Frau gelegt werde.

Korallfarben und Orangetöne sind diesen Sommer im Trend. <span class="copyright">Hartinger</span>
Korallfarben und Orangetöne sind diesen Sommer im Trend. Hartinger

Nachhaltigkeit vor Prestige

Deshalb und wegen der im Vergleich zu letztem Jahr kaum veränderten Mode, konnte das Kleid getragen werden, das letzten Sommer im Schrank hängen bleiben musste. Einige weiblichen Gäste haben sich nicht extra ein neues Kleid gekauft. Auf der einen Seite ist es kein Muss mehr, jedes Jahr ein neues Kleid auszuführen, auf der anderen Seite machte die Pandemie die Planung lange ungewiss.

Auch graphische Muster und Blumenmuster sind dieses Jahr nicht wegzudenken. <span class="copyright">Hartinger</span>
Auch graphische Muster und Blumenmuster sind dieses Jahr nicht wegzudenken. Hartinger

Gast Christine Mödritscher verrät, dass ihr gelbes Prada-Kleid schon länger am Kleiderbügel darauf gewartet hat, bis gelb wieder im Trend ist. Das ist auch nachhaltiger – was auch der Geschäftsführerin des Bucherverlags, Michelle Bucher, wichtig ist. Ihr Kleid stammt vom nachhaltigen Label Lieblingsstück. So rückt bei den Besucherinnen immer mehr Nachhaltigkeit und der Herstellungsort in den Vordergrund und Marken in den Hintergrund. Einige Besucherinnen müssen sogar die Marke am Etikett nachlesen – dort ist von Ralph Lauren bis H&M alles abgedruckt.

Lockere Frisuren und Kleider

Enge Kleider sind selten. Auch strenge Hochsteckfrisuren sind Vergangenheit. Die meisten tragen die Haare offen. „Die Wünsche der Kundinnen für die Festspiele haben sich in Richtung einer lockeren Hochsteckfrisur verändert“, sagt Sarah Stöckler vom Friseur Maischön. Die zurückgewonnene Freiheit nach den vielen Lockdowns spiegelt sich neben den Frisuren mit fröhlichen Farben und lockeren Kleidern auch in den Outfits wider.