Allgemein

Zumtobel beleuchtet Kaufmann-Zentrale

28.07.2021 • 21:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Kaufmann-Zentrale in Reuthe.<span class="copyright">Zumtobel</span>
Die neue Kaufmann-Zentrale in Reuthe.Zumtobel

Reuthe: Zumtobel beleuchtet die Unternehmenszentrale von Kaufmann Bausysteme.

Im Neubau der Unternehmens­zentrale von Kaufmann Bausysteme in Reuthe sollen Architektur und Lichtlösung Hand in Hand gehen. Neben drei Architekturbüros und weiteren Partnern war auch Zumtobel am Projekt beteiligt und unterstützt mit einer Lichtlösung. Der Modulbau spiegle Flexibilität, Nachhaltigkeit und Natürlichkeit sowie Qualität auf besondere Weise wider.

Moderne Bauweise

Diese Ansätze würden auch in der Gebäudeausstattung konsequent fortgeführt, heißt es. So wird die Wärmeerzeugung durch Erdwärme realisiert und das begrünte Dach verfügt über eine Fotovoltaikanlage, die das Gebäude zu zwei Drittel mit eigens erzeugter Energie versorgt. Den Mitarbeitern steht zudem eine Ladestation für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.
Der gelebte Leitsatz seines Unternehmens sei „konstruktiv mutig“, so Christian Kaufmann, Geschäftsführer von Kaufmann Bausysteme. „Als konstruktiv mutig kann auch die Kooperation mit unseren Baupartnern bezeichnet werden, denn sämtliche Gewerke wurden mit langjährigen Partnern aus der Region verhandelt und gebaut – ohne eine einzige Ausschreibung.“

Adaptierte Lichtlösung

Der 54 Meter lange Neubau von Kaufmann Bausysteme, der sich über zwei Geschosse erstreckt und aus insgesamt 32 Einzelmodulen besteht, wurde in Rekordzeit fertiggestellt: Vom ersten Entwurf bis zum Einzug vergingen dank der Modulbauweise nur 18 Monate. Die klare, lineare Gestaltung des modernen Holzmodulbaus werde durch die Beleuchtung von Zumtobel betont, freut man sich beim Unternehmen. Die Lichtlösung sei speziell auf die flächentemperierte Lamellendecke angepasst und so gelungen in die Architektur integriert worden. So sei ein flexibles System aus frei verschiebbaren Lichtmodulen entstanden.

Auf Großprojekte spezialisiert

Kaufmann Bausysteme gilt als Weltmarktführer für Holzbau-Raummodule. Jährlich werden rund 1500 Module an zwei Standorten produziert und dabei 20.000 Kubikmeter Holz verbaut. Das 1952 als Zimmereibetrieb gegründete, heute international tätige Unternehmen ist auf Großprojekte spezialisiert.
Derzeit sind beispielsweise 32 Schulen im Raum Berlin in Planung, die bis 2025 in Holzmodulbauweise umgesetzt werden sollen, sowie der Luisenblock West, ein Neubau eines Bürogebäudes des Deutschen Bundestages mit insgesamt 400 Büros.

Günter Bitschnau