Allgemein

Alpla übernimmt Wolf Plastics Group

21.08.2021 • 18:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wolf Plastics in Kammern anlässlich einer Spatenstich-Feier im Jänner. Am Bild zu sehen: Roland Baumann, Georg Hirsch, Robert Schmid, Bürgermeister Karl Dobnigg und Marco Mayer
Wolf Plastics in Kammern anlässlich einer Spatenstich-Feier im Jänner. Am Bild zu sehen: Roland Baumann, Georg Hirsch, Robert Schmid, Bürgermeister Karl Dobnigg und Marco Mayer KK

Der Zukauf soll Alpla neue Marktsegmente erschließen.

Der Kunststoffverpackungs- und Recyclingspezialist Alpla mit Sitz in Hard will die steirische Wolf Plastics Group übernehmen. Man plane mit dem Zukauf den Ausbau des Produktportfolios und erhoffe sich Wachstum in Zentral- und Südosteuropa, so Alpla am Freitag in einer Aussendung. Die am 29. Juli unterzeichnete Transaktion wird derzeit von den Wettbewerbshütern geprüft. Über den Kaufpreis und die Vertragsdetails wurde Stillschweigen vereinbart.

Wolf Plastics mit Sitz in Kammern

Das 1973 gegründete Unternehmen Wolf Plastics mit Sitz in Kammern (Liesingtal) beliefert Mittelständler und internationale Großkunden der Bau-, Lebensmittel- und Chemieindustrie mit Eimern, Kanistern und Flaschen. Mit drei Produktionsbetrieben in Österreich, Fertöszentmiklos (Ungarn) und bei Bukarest sei Wolf mit seinen derzeit 210 beschäftigten Mitarbeitern in seiner Sparte Marktführer in Zentral- und Südosteuropa. Mit der Übernahme sämtlicher Anteile wolle Alpla das Know-How des Unternehmens, vor allem in der Herstellung von Eimern und Kanistern, nutzen, hieß es.

Eimerproduktion bei Wolf Plastics
Eimerproduktion bei Wolf PlasticsSonstiges

Jahrzehntelange Erfahrung der Steirer gefragt

“Wolf Plastics verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Produktbereichen, in denen wir noch stärker vertreten sein möchten, um unser Portfolio zu erweitern und in Zentral- und Südosteuropa weiterzuwachsen”, sagte Alpla-CEO Philipp Lehner. Auch in dem von Wolf abgedeckten Segment werde Nachhaltigkeit immer wichtiger, dort könne Alpla seine Expertise einbringen, so Alpla CEE-Regionalmanager Rainer Widmar. Der Kauf erfolgt vorbehaltlich der rechtlichen und behördlichen Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden in Rumänien und Österreich.