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11er investiert 16 Millionen Euro

26.08.2021 • 19:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Spatenstich mit Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Nenzings Bürgermeister Florian Kasseroler.<span class="copyright">Ruth Barthold Fotografie</span>
Der Spatenstich mit Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Nenzings Bürgermeister Florian Kasseroler.Ruth Barthold Fotografie

Fertigstellung des neuen Tiefkühllagers ist für Februar 2023 vorgesehen.

Tiefkühlprodukte halten länger, müssen aber dennoch entsprechend gelagert werden. Der Kartoffelspezialist 11er mit Sitz in Nenzing geht diesbezüglich einen neuen Weg und baut ein Tiefkühllager auf dem Betriebsgelände. Auf einer Gesamtfläche von rund 2000 Quadratmetern werden Lagerkapazitäten für 8000 Palettenstellplätze geschaffen. Bisher wurden diese Mengen in externen Tiefkühllagern ­untergebracht, was Transportkosten und Lkw-Fahrtwege bedeutete.

„Folglich wird das aktuelle Verkehrsaufkommen spürbar niedriger werden und damit auch CO2-Emissionen gesenkt“, heißt es in einer Aussendung des Familienunternehmens. 11er produziert alle seine goldgelben 11er-Kartoffelspezialitäten bereits seit 2015 zu 100 Prozent klimaneutral. Außerdem wird das neue Kühllager mit einer PV-Anlage auf dem Dach ausgestattet werden. Die damit gewonnene Energie kann zu fast 100 Prozent für die eigene Tiefkühlung verwendet werden.
„Im Zeitraum von 2015 bis 2019 ist es uns bereits gelungen, den CO2-Ausstoß pro Kilogramm Fertigprodukt durch gezielte Maßnahmen um 15 Prozent zu senken. „An dieser Nachhaltigkeitsstrategie und dem aktiven nachhaltigen Handeln wollen wir weiterarbeiten und Verantwortung für die nachfolgenden Generationen übernehmen“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schwarz. Das Millionen-Projekt soll aber nicht nur klimaverträglich sein, sondern auch den Vorarlberger Bauunternehmen etwas bringen.

Wertschöpfung im Land

Wie das Unternehmen mitteilt, sind die Verantwortlichen darauf aus, dass die Wertschöpfung für den Bau des neuen Lagers in Vorarl­berg und somit im Land bleibt. „Für die Umsetzung und Realisierung des Projekts wurden zu 90 Prozent Vorarlberger Bauunternehmen und Professionisten beauftragt“, lassen die Verantwortlichen wissen. Damit bleibt vom Gesamtvolumen von rund 16 Millionen Euro der Großteil der Investition und Wertschöpfung in Österreich und im Land Vorarlberg. „Mit dem Bau dieses neuen 11er-Tiefkühllagers stärken wir bewusst unseren Wirtschaftsstandort. Zudem werden wir in Zukunft deutlich unabhängiger und flexibler agieren können, was das Unternehmen langfristig fit für die Zukunft macht“, begründet Geschäftsführer Schwarz.

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