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Inzidenz bei Ungeimpften unter 18 Jahren 16 Mal höher

01.09.2021 • 15:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Teenager in protective mask going to school in autumn
Teenager in protective mask going to school in autumn JackF – stock.adobe.com

Die Inzidenz ist um 14 Prozent bei ungeimpften unter 18 Jahren gestiegen.

Die Corona-Pandemie wird zunehmend eine Angelegenheit der jüngeren und nicht geimpften Bevölkerung. So ist die Inzidenz bei den ungeimpften unter 18-Jährigen 16 Mal höher als bei den geimpften. Bei den 18 bis 59-Jährigen liegt sie knapp sechs Mal höher und bei der Generation 60 plus ist sie immerhin noch mehr als fünf Mal so hoch als bei den immunisierten Menschen in dieser Altersgruppe, zeigen aktuelle Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

Die Sieben-Tages-Inzidenz bei Ungeimpften der Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen liegt bei 263,5 und somit mehr als drei mal so hoch wie bei der nicht immunisierten Generation der Über-60-Jährigen. Das gleiche gilt mit einer Inzidenz von 257,9 auch für die Gruppe der 18 bis 59-Jährigen.

Vor einer Woche lag die Sieben-Tages-Inzidenz bei den ungeimpften Zwölf bis 18-Jährigen noch bei 231,4 Fälle pro 100.000 Einwohner. Innerhalb einer Woche gab es einen Anstieg von rund 14 Prozent. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Impfkampagne in Österreich besonders bei den Jüngeren noch nicht richtig angekommen ist.