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Postgarage: Endspurt bei Ticketvergabe

04.09.2021 • 10:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Postgarage bietet den Ticket-Inhabern die Möglichkeit zum Arbeiten, aber auch um sich auszutauschen (Foto stammt aus der Zeit vor Corona). <span class="copyright">Startupland Vorarlberg/Sams</span>
Die Postgarage bietet den Ticket-Inhabern die Möglichkeit zum Arbeiten, aber auch um sich auszutauschen (Foto stammt aus der Zeit vor Corona). Startupland Vorarlberg/Sams

Wirtschaftslandesrat Marco Tittler sieht Start-up-Szene im Aufschwung.

In die Schlussphase geht langsam die Bewerbungsphase für den fünften Batch von Tickets für die Dornbirner Postgarage. Noch knapp eineinhalb Wochen lang – bis 15. September (18 Uhr) – können sich Start-up-Gründer in der Anfangsphase bewerben. Etwa eine Woche später wählt dann ein Entscheidungsgremium die erfolgreichen Bewerber aus. Diese können dann ab 1. Oktober in die Postgarage einziehen und das dortige Angebot nutzen.

25 Bewerber bei Premiere

Erstmals wurden vor zwei Jahren Tickets für Jungunternehmer vergeben. Damals wurden aus 25 Bewerbern neun Start-ups ausgewählt, die für zwölf Monate die Postgarage als Arbeitsplatz sowie die dort vorhandene Büroinfrastruktur nutzen durften. Ebenso gibt es für die Ticketinhaber ein vielfältiges Programm, das von Beratungen über Workshops bis hin zu Veranstaltungen zum Netzwerken reicht. Seit der ersten Runde sind bei drei weiteren Vergaben insgesamt 29 Start-ups dazugekommen, die ein Ticket erhalten haben.

Gute Entwicklung

Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP) sieht die Start-up-Szene in Vorarlberg im Aufwind. „In den vergangenen zwei, drei Jahren hat sich viel getan“, sagt er. ­Dies sei auch dem großen Engagament einiger Einzelpersonen zu verdanken. Ebenfalls habe es die Initiative „Startupland Vorarlberg“ geschafft, dass sich eine Community bildet, wobei sich die Postgarage in Dornbirn zu einem der Dreh- und Angelpunkte entwickelt habe. Doch auch an anderen Standorten gehe einiges voran. Die Entwicklung ist aus Sicht des Wirtschaftslandesrats jedenfalls eine gute.

In der Start-up-Szene hat sich in den vergangenen Jahren viel bewegt, ist Landesrat Marco Tittler überzeugt.<span class="copyright">Hartinger</span>
In der Start-up-Szene hat sich in den vergangenen Jahren viel bewegt, ist Landesrat Marco Tittler überzeugt.Hartinger

Die beachtliche Zahl an Unternehmensgründungen während der Coronapandemie ist für Tittler ebenfalls ein Zeichen dafür, dass das Umfeld in Vorarlberg passt. Allerdings gibt er auch zu bedenken, dass nicht alle der neu gegründeten Unternehmen auch Start-ups waren. Denn um diese Bezeichnung tragen zu können, müssen die Firmen eine innovative Geschäftsidee mit hohem Wachstumspotenzial haben. Idealerweise ist dann auch noch ein technologischer oder digitaler Kern enthalten. Nichtsdestotrotz hätten während der Pandemie viele junge Gründer eine Chance gesehen, sich selbstständig zu machen und ihre Ideen zu verwirklichen, ist der Landesrat überzeugt.

Mosaik-Steinchen

Es gebe für Start-ups mittlerweile ein gutes Angebot in Vorarlberg. Dazu gehöre auch das Postgaragen-Ticket. Diese gebe den Gründern die Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Daher seien die Tickets auch ein wichtiges Mosaik-Steinchen, wenn es darum gehe, Vorarlberg zu einem guten Boden für Start-ups zu machen.
So darf also mit Spannung erwartet werden, welche innovativen Jungunternehmen ab 1. Oktober die Dornbirner Postgarage für ein Jahr als Homebase nutzen dürfen. Weitere Informationen zur Postgarage und zur Bewerbung für die Tickets gibt es auf der Internetseite https://startupland.at/postgarage/

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