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Rettungsaktion nach Klettertour

05.09.2021 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach mehreren Stunde konnten die Vorarlbergerin und der Wiener geborgen werden.<span class="copyright">APA/BARBARA GINDL</span>
Nach mehreren Stunde konnten die Vorarlbergerin und der Wiener geborgen werden.APA/BARBARA GINDL

Im Montafon mussten zwei Personen aus alpiner Notlage befreit werden.

Eine 27-jährige Vorarlbergerin und ein 37-jähriger Wiener sind am Samstag in einer mehrstündigen Rettungsaktion im Montafon in Vorarlberg aus einer alpinen Notlage befreit worden. Die beiden hatten sich beim Abseilen auf der Drusenfluh verstiegen und konnten nicht mehr weiter, berichtete die Polizei. Da der Hubschrauber nicht nahe genug an die Felswand heranfliegen konnte, musste die Bergrettung zu Fuß zu den beiden Kletterern aufsteigen.

Gegen 9.30 Uhr waren die Vorarlbergerin und der Wiener zu der Klettertour aufgebrochen. Sie gingen zunächst zu Fuß über Matschwitz ins Gauertal zur Lindauer Hütte und stiegen gegen 13.00 Uhr in die Route “Gelbeck Ostwand” ein. Gegen 18.00 Uhr hatten sie schließlich das Ziel der Kletterroute erreicht und rund eine Stunde später begannen die beiden mit dem Abstieg.

Nach drei Seillängen kamen sie jedoch von der Route ab und verstiegen sich. Da sich das Seil oberhalb von ihnen verhängt hatte, konnten sie nicht mehr weiter und setzten gegen 20.30 Uhr einen Notruf ab. Erst gegen Mitternacht gelangten schließlich zwei Bergretter zu den beiden. Die Kletterer konnten anschließend sicher ins Tal abgeseilt werden. Der Einsatz wurde um 1.30 Uhr beendet. Die 27-Jährige und der 37-Jährige blieben unverletzt.

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