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Vorfreude auf den nächsten Lebensabschnitt

11.09.2021 • 20:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Hartinger

Sophia Schaden wird am Montag eingschult und freut sich auf den Schulbeginn.


“Hallo Herr Direktor“, sagt die sechsjährige Sophia, als sie Bernd Dragosits auf dem Schulhof sieht. In der Stimme des kleinen Mädchens ist Nervosität zu hören, gleichzeitig überzieht ihr Gesicht ein breites Grinsen, als sie erfährt, dass sie bereits vor dem ersten Schultag ihre Klasse betreten darf. Der Schulleiter nimmt sich die Zeit und führt Sophia, ihren Bruder Lukas und Mutter Sophia Schaden durch die Wolfurter Volksschule Bütze. Das architektonische Konzept des Gebäudes wird ebenso erklärt wie der pädagogische Zugang oder die Hausordnung.

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Am Ende der Tour darf Sophia erstmals ihr neues Klassenzimmer betreten. In der Elefantenklasse wird die Sechsjährige in den kommenden vier Jahren viel Zeit verbringen. Eine Zeit, auf die sich das Mädchen freut. „Seit Tagen fragt sie jeden Abend, wie oft sie denn noch schlafen muss, bis es endlich losgeht“, verrät Mutter Angelina Schaden. Einen Sitzplatz hat sie sich bereits ausgesucht. „Ich möchte so sitzen, dass ich zum Fenster rausschauen kann“, sagt die kleine Wolfurterin. Sie und ihre Familie sind erst im Sommer nach Wolfurt gezogen. Die Kontaktaufnahme zur Schule fand erstmalig allerdings schon im Oktober statt.

Mit Direktor Bernd Dragosits. <span class="copyright">Hartinger</span>
Mit Direktor Bernd Dragosits. Hartinger

„Ich habe sie damals angemeldet, und wir haben sofort weiterreichende Informationen bekommen. Im Juni wurden wir dann nochmals angerufen und über die Klasseneinteilung informiert. Da Sophia als einziges Kind zugezogen ist, wollte der Direktor wissen, ob es Bekanntschaften gibt, mit welchen Sophia gerne in die Klasse gehen würde, um ihr den Anschluss zu erleichtern“, schwärmt die Mutter von der guten Vorbereitung.

Bruder Lukas und die sichtlich stolze Mama Angelina. <span class="copyright">Hartinger</span>
Bruder Lukas und die sichtlich stolze Mama Angelina. Hartinger

Einen Stundenplan bekamen die Kinder auch schon im Juni. Das ermöglichte den Eltern die berufliche Abstimmung mit den Schulzeiten. In einem zusätzlichen Elternabend via digitalem Call wurden dann noch verbleibende Fragen geklärt, sodass es nun am Montag endlich losgehen kann. „Trotz der Sommerferien war immer jemand erreichbar, und das Konzept überzeugt mich. Wir haben auch einen Brief der Lehrerin bekommen und ein Bild zum Ausmalen, das Sophia dann am ersten Schultag mitbringen soll. Es ist schön, zu sehen, dass die Schule bei diesem großen Schritt auch Wert auf das Kindliche legt“, sagt Angelina Schaden.
Und Sophia? Die freut sich vor allem auf den Unterricht und geht davon aus, dass es noch spaßiger als im Kindergarten wird. Auch wenn sie viel mehr stillsitzen muss. „Das schaffe ich“, sagt sie selbstbewusst und verabschiedet sich mit einem gar nicht mehr so schüchternen: „Bis Montag, Herr Direktor.“