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200 Intensivpatienten

14.09.2021 • 12:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
200 Intensivpatienten
APA/Fohringer

Am Dienstag wurden neun Todesfälle und 1696 Neuinfektionen gemeldet.

1696 Corona-Neuinfektionen sind in Österreich in den vergangenen 24 Stunden (Stand: Dienstag, 9.30 Uhr) gemeldet worden. Die Zahl der Patienten in den Spitälern steigt weiter an. Die „Benchmark“ für die ab Mittwoch geltenden neuen Covid-Maßnahmen ist bereits am Dienstag in Österreich erreicht worden: 200 Menschen wurden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg seit dem Vortag um neun und ist innerhalb einer Woche um 29 Patienten angewachsen. Insgesamt lagen 805 Corona-Patienten in den Spitälern, das ist ein Plus um 52.

Zuletzt waren am 26. Mai mit 203 Menschen mehr Patienten auf Intensivstationen betreut worden. Auch die Hospitalisierungen insgesamt stellen einen Höchstwert seit 19. Mai dar. Damals wurden 853 Menschen in Krankenhäusern wegen der Pandemie behandelt.

Noch keine Verordnung für Stufe zwei des Etappenplans

Mit der steigenden Zahl der Coronapatienten auf der Intensivstation könnte bald Stufe zwei des Regierungsplans erreicht sein. Ab 300 belegten Intensivbetten sollen andere Maßnahmen gelten. Im Verordnungsentwurf, der am Montagabend präsentiert wurde, ist allerdings nur die erste Etappe beinhaltet.

In Stufe 2 soll in der Nachgastronomie (und ähnlichen Orten) sowie bei Großveranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze 2G etabliert werden. Das heißt, ein Test nützt dann nichts mehr, man muss geimpft oder innerhalb des letzten halben Jahres genesen sein. Ob das dann aber nur für Kunden gilt oder auch für das Personal, weiß man weiter nicht, da es in der Verordnung nicht dargelegt wird.

Neuinfektionen liegen unter, Todesfälle über Schnitt

1.696 am Dienstag von den zuständigen Ministerien gemeldete Neuinfektionen liegen unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (2.046). Am Dienstag der Vorwoche waren es 1.438 Neuerkrankungen. Deutlich über dem Wochenschnitt von täglich 5,3 lagen die neun gemeldeten Todesfälle. Insgesamt sind seit Pandemiebeginn an oder mit Corona 10.849 Personen in Österreich gestorben.

Die Sieben-Tages-Inzidenz beträgt aktuell 160,3 Fälle auf 100.000 Einwohner. In Österreich gab es am Dienstag 21.406 aktive Fälle, um 153 mehr als am Montag. Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 713.269 bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 681.014 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 1.534 als wieder gesund.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 394.883 Tests eingemeldet, davon 150.916 aussagekräftige PCR-Tests. Deren Positiv-Rate betrug 1,1 Prozent. Dies liegt unter dem Schnitt der vergangenen Woche (1,8 Prozent der PCR-Tests positiv).

Lediglich 7.586 Impfungen wurden am Montag durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5,610.030 Österreicher zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 62,8 Prozent der Bevölkerung. 5,304. 932 und somit 59,4 Prozent sind voll immunisiert.

Burgenland bleibt Land mit höchster Durchimpfungsrate

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate (Vollimmunisierte) im Burgenland mit 67,1 Prozent. In Niederösterreich sind es 62,2 Prozent, in der Steiermark 59,9 Prozent. Nach Vorarlberg (58,5), Wien (58), Tirol (58), Salzburg (55,8) und Kärnten (55,7) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 54,7 Prozent.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist Wien mit 213,9, gefolgt von Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich (192,8, 182,1 bzw. 159,1). Weiters folgen Vorarlberg (145,5), Tirol (111,6), die Steiermark (109,8), das Burgenland (95,9) und Kärnten (95,2).