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Keine Quarantäne für geimpfte Schüler

14.09.2021 • 20:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Hartinger</span>Im Schulbus und in den Gängen der Schulgebäude werden Masken getragen. Im Klassenzimmer nicht.<br>
HartingerIm Schulbus und in den Gängen der Schulgebäude werden Masken getragen. Im Klassenzimmer nicht.

Antigentests in Schulen ergaben 16 positive Fälle. Nun folgen PCR-Tests.


Mit Montag haben die Schulen in Vorarlberg wieder ihren Betrieb aufgenommen. Für die Kinder und Jugendlichen startete der Tag mit einem Antigentest, um sicherzustellen, dass keine infizierten Personen am Unterricht teilnehmen. Laut einer Auskunft der Landesregierung wurden im Rahmen dieser Tests 16 Schüler positiv getestet und sofort abgesondert.
Sie werden nun einem PCR-Test unterzogen. Sollte dieser negativ sein, dürfen sie die Schule wieder besuchen. Ein positiver PCR-Test sieht eine Absonderung und Quarantäne von 14 Tagen vor. Nach zehn Tagen können sich die Schüler mittels zwei negativer PCR-Tests aber freitesten. Personen, die mit diesen Schülern in Kontakt waren, sprich Sitznachbarn oder Mitschüler, die länger als 15 Minuten in unmittelbarem Kontakt standen, zählen ebenfalls als Kontaktpersonen der ersten Kategorie und müssen ebenfalls in Quarantäne. Es sei denn, die K1-Personen sind bereits durch die Impfung vollimmunisiert, dann reicht es, sich zweimal testen zu lassen. Bis die Ergebnisse der Tests feststehen, können die vollimmunisierten K1-Personen ganz normal am öffentlichen Leben teilhaben.
Gleiches gilt für den Lehrkörper oder Kontaktpersonen im familiären Umfeld. Auch sie müssen bei einer doppelten Impfung nicht in Quarantäne. „Ein weiterer Grund sich impfen zu lassen“, sagte Landesrätin Martina Rüscher im Rahmen des gestrigen Pressefoyers.

Keine Klassen abgesondert

Absonderungen von ganzen Klassen, weil es vereinzelte Fälle gibt, sind nicht vorgesehen. „Das sollen absolute Ausnahmen bleiben. Dazu muss es eine sehr breite Ausbreitung in der gesamten Klasse geben“, sagt Rüscher.
Wie viele der 16 mittels Antigentest positiv getesteten Schüler auch einen positiven PCR-Test abgegeben haben, war am gestrigen Abend noch nicht zu eruieren. „Am Ende der Woche werden wir dann ein klares Bild haben. Bisher haben wir nur positive Antigentests, die dann durch PCR-Tests in den Teststraßen bestätigt werden. Da haben wir eine Zeitverzögerung, weil die Eltern mit den Kindern auch einen Termin vereinbaren müssen“, erklärt Rüscher.
Für all jene Kinder, die sich tatsächlich 14 Tage in Quarantäne begeben müssen, wird aber kein Distance-Learning angeboten. Sprich die Unterrichtsstunden werden nicht online zu verfolgen sein und die Schülerinnen müssen sich selbst darum kümmern, verlorenen Stoff nachzuholen.

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Hartinger

Häuslicher Unterricht

Gar nicht erst zum Unterricht am Montag erschienen sind 310 Kinder, deren Eltern sie für den häuslichen Unterricht ohne Präsenz in der Schule angemeldet haben. Sie werden nun zu Hause von ihren Eltern unterrichtet. Eine Rückkehr in die Schule ist aber jederzeit möglich.