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Schule: Keine gesamte Klasse in Quarantäne

16.09.2021 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Symbolbild/APA/ROLAND SCHLAGER</span>
Symbolbild/APA/ROLAND SCHLAGER

5 PCR-Tests und 29 Antigentests fielen in an Vorarlbergs Schulen positiv aus.

Seit dieser Woche gehen Vorarlbergs Kinder und Jugendliche wieder in den Schulunterricht und wurden dementsprechend zwei Mal einem Antigen- und ein Mal einem PCR-Test unterzogen. Das Ergebnis sei laut Land Vorarlberg im „erwarteten Bereich“. Bei den durchgeführten PCR-Spül- bzw. Spucktests wurden 5 von insgesamt 43.664 Schülern positiv getestet.
Über die Antigentestungen sind in dieser Woche bisher 29 positive Verdachtsfälle an Vorarlberger Schulen identifiziert worden. Davon konnten 17 PCR-bestätigt werden, zwei PCR-Tests fielen negativ aus. Somit werden zehn Fälle noch als Verdachtsfall gewertet. Aufgrund dieser Fälle wurden bis jetzt acht Personen als Kontaktpersonen der Kategorie I abgesondert, 78 Personen sind als Kontaktpersonen der Kategorie II eingestuft und 25 Familienangehörige im gemeinsamen Haushalt abgesondert. Keine einzige Schulklasse musste bisher in Quarantäne geschickt werden. Zwar sei der Ablauf noch gewöhnungsbedürftig, im Großen und Ganzen seien die Testungen aber reibungslos abgelaufen. „Mit den PCR-Testungen in den Schulen wurde ja Neuland betreten. Das muss sich erst einmal einspielen“, sagt Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink.

Im Rückstand

Nicht so ganz reibungslos läuft es hingegen bei der Bearbeitung von Corona-Entschädigungen. Das Land Vorarlberg hat bisher (Stand 13. September) nur in 4829 Fällen Corona-Entschädigungszahlungen zugesprochen, davon 783 an Beherbergungsbetriebe. Knapp 14.700 Akten sind aber noch offen, davon betreffen circa 330 Beherbergungsbetriebe. Aus diesem Grund wird nun Personal zur Abwicklung gesucht. Derzeit umfasst das dem Entschädigungsteam zugeteilte Personal des Landes Vorarlberg 35 Vollzeitstellen. Grundsätzlich ist die rechtlich vorgegebene Art der Einzelfallbearbeitung nicht geeignet, um eine solche Masse an Anträgen rasch abzuarbeiten, sagt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und fordert den Bund auf, die Verfahren zu erleichtern.