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Auf Spuren der Drachen und Prinzessinnen

18.09.2021 • 20:19 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
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Tipp: Ruine Neuburg in Koblach, die Abenteuer und Bewegung verbindet.

Wenn im Oktober und November alle Alpen geschlossen haben und sich die Skiregionen vom Sommer- auf den Wintertourismus vorbereiten, dann stehen viele Familien vor der Herausforderung, ein schönes Ausflugsziel zu finden. Dabei muss man gar nicht weit reisen und oftmals liegt das Schöne so nah. Wer des Öfteren die Autobahn nutzt, kommt unweigerlich zum Kummenberg. Jedes Kind kennt den geteilten Felsen, die wenigsten wissen allerdings, was sich in unmittelbarer Nähe befindet. Die Burgruine Neuburg in Koblach und somit die zweitgrößte Burganlage Vorarlbergs. Der Schlosshügel in 472 Metern Höhe ist für Kinder allen Alters zu erklimmen und trotz der Nähe zur Autobahn bekommt man von dem Verkehr und möglichem zugehörigem Lärm absolut nichts mit.
Während der ganzen Gehzeit von circa einer Stunde bis zur Ruine bietet es sich an, den Kindern schöne Geschichten von Prinzessinnen, Rittern und Drachen zu erzählen, die einst einmal in dieser Burg gelebt haben sollen. Dies motiviert die Kinder, die Burganlage zu erklimmen und die Eltern können ihrer Fantasie auch mal wieder freien Lauf lassen.

Die Route beginnt beim Parkplatz des Polizeischießstands Koblach, wo zunächst die Schnellstraße überquert werden muss und es dann in weiterer Folge auf dem Weg Richtung Schlosshügel weitergeht. Nach einem kurzen Fußmarsch auf gerader Strecke tut sich schnell die imposante Felswand des Hügels vor einem auf. Oben auf dem Hügel liegt die Ruine, die es zu besuchen gilt. Rechts abgebogen folgt nur wenige Minuten später ein kleiner „Märchenwald“. Manch einer mag hier den normalen Schotterweg am Wald vorbei nehmen. Nicht aber jene, die eine Eroberung der Ruine anstreben und sich auf leisen Sohlen einem Drachen annähern. Dass es, der Erzählung der Begleitpersonen nach, angeblich im Märchenwald auch Hexen geben soll, macht den Abstecher für die Kinder natürlich nochmals spannender.

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In einer anderen Zeit

Aus dem Wald wieder raus, heißt es, links abzubiegen, wo der Pfad den Hügel hochführt. Von dort aus benötigt man gutes, wetterfestes Schuhwerk. Der gelb-weißen Markierung durch den Blätterwald gefolgt, sind nach einem kurzen Aufstieg schon bald die Burgmauern der Ruine Neuburg zu sehen. Vorbei am Geschütz-Rondel, „kraxelt“ man einen schmalen Weg die Burg hoch, die für die ganze Familie ein tolles Erlebnis ist. Auf diesem schmalen Weg ist es ratsam, die Kleinsten an der Hand zu nehmen. Beeindruckt von den mittelalterlichen und verwinkelten Gemäuern, gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Man kann die Burgtore und Räume richtig erahnen und malt sich sofort aus, wie es sich damals zugetragen hat.

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Nachdem alle Ecken inspiziert und alle Geschichten erzählt sind, geht wir wieder zurück zum Auto. Sollten die Kinder noch einmal durch den „Märchenwald“ wollen, kann man denselben Weg zurück wählen. Es gibt aber auch noch einen weiteren Rückweg, der um den Schlosshügel führt.

Fazit: Der Ausflug zur Burgruine Neuburg ist ein Erlebnis, weil er Bewegung und Abenteuer miteinander verbindet. Hier kann man der Fantasie so richtig freien Lauf lassen. Gerade auch für Kleinkinder ist der Ausflug zur Ruine Neuburg mit der kurzen Gehzeit und den 179 Höhenmetern gut geeignet. Allerdings ist der Aufstieg zur Ruine nicht kinderwagentauglich.

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Die AutorInnen

Mit kleinundoho.com haben Katharina Rauch und Rahel Liebetrau eine Plattform für Familien geschaffen, die ihre Leidenschaft für das Schöne, Besondere und Kinderfreundliche teilen. Auf ihrem Blog und Instagram-Account finden die Follower alles rund um die Themen Familienalltag, Bastel- und Spielideen, Rezepte, Reisen und Interior. Einen besonderen Fokus legen sie dabei auf familientaugliche Ausflugs-, Freizeit- und Locationtipps in Vorarlberg und Umgebung.

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