Allgemein

Susanna Öllinger ist Bundesschulsprecherin

21.09.2021 • 10:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Bundesschulsprecherin stammt aus Perg in Oberösterreich
Die neue Bundesschulsprecherin stammt aus Perg in Oberösterreich FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR

18-jährige Oberösterreicherin vertritt für ein Jahr 1,1 Millionen Schüler.

Österreichs Schüler haben eine neue „Chefin“: Die 18-jährige Oberösterreicherin Susanna Öllinger wurde von der Schülerunion zur neuen Bundesschulsprecherin gewählt. Sie stammt aus Perg, einer Stadt zwischen Linz und Amstetten nördlich der Donau, und wird im kommenden Schuljahr ihre Matura im Europagymnasium Baumgartenberg machen.

1,1 Millionen Schüler vertritt Öllinger und ihr Credo lautet: „Miteinander die Schule gestalten“. Insbesondere auch die Coronakrise habe gezeigt, dass die Stimme der Schüler von der Politik ernst genommen werde: Da ging es um die Anpassung der Matura, es ging um die Abwicklung des Unterrichts. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei und wird uns noch einige Zeit begleiten“, sagt Öllinger. Aber man müsse nach vorne schauen und auch wieder andere Themen in den Vordergrund rücken. Vier Punkte umfasst ihr Jahresprogramm, vom Unternehmensführerschein an höheren Schulen über die Themen Hybrid-Unterricht und Demokratiebildung bis hin zur Jahreskampagne der Bundesschülervertretung, die sich dem Thema psychische Gesundheit der Schüler widmet. Und „Fridays for Future“? Klimaschutz sei wichtig, keine Frage, aber man könne das auch in der Schule behandeln, ist sie zurückhaltend.

Mit Leidenschaft

Öllinger kam durch eine Bekannte mit der Schülervertretung in Kontakt, wurde im Vorjahr Landesschulsprecherin und ist nun bis kommenden September Bundesschulsprecherin. Sie stammt von der (türkis-schwarzen) Schülerunion. Diese dominiert mit 22 der 29 Mandate bundesweit die Schülervertretung und stellt schon seit 17 Jahren alle Bundesschulsprecher.

Öllinger lebt „mit Herzblut“ für diese Schülervertretungsarbeit, wie sie betont. Weil sich diese auch stark am Wochenende abspielt, bleibt wenig Zeit für die Hobbys Tennis und Klavierspielen. Nach der Matura will Öllinger Medizin studieren – in Wien. Aber das muss nicht sofort sein, die Oberösterreicherin denkt an ein Jahr Auslandsaufenthalt.