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Rapid fühlt sich wegen 2G-Regel benachteiligt

23.09.2021 • 13:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Wiener dürfen bald nur noch Genesene und Geimpfte ins Stadion lassen
Die Wiener dürfen bald nur noch Genesene und Geimpfte ins Stadion lassen GEPA pictures

Nach den Corona-Verschärfungen äußern große Klubs von Wien Bedenken.

In der Wiener Sportszene sorgt die neue 2G-Regelung in der Bundeshauptstadt für Gesprächsstoff. Laut der ab 1. Oktober gültigen Verordnung sind bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen nur geimpfte oder genesene Personen erlaubt. Ausnahme sind dabei beschäftigte Personen. In der Fußball-Bundesliga stellen sich die Traditionsclubs Rapid und Austria auf einen Besucherrückgang ein, auch die Vienna Capitals erwarten in der Eishalle weniger Fans.

„Die aktuelle Entscheidung der Politik für den Monat Oktober ist zur Kenntnis zu nehmen. Wie andere Branchen auch sind wir in diesem Fall ‚Umsetzer'“, teilte der SK Rapid am Mittwochabend mit. Der Verein aus dem Westen der Hauptstadt weiß traditionell ein großes Zuschaueraufkommen bei seinen Heimspielen hinter sich. Man werde „alles dafür tun, um innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen die beste Lösung zu finden und unseren Fans und der Mannschaft das bestmögliche Fußballerlebnis sowie ein sicheres Stadionerlebnis zu bieten“, hieß es weiter.

Man müsse aber „mit der Erfahrung der letzten Monate bei jeweiligen Verschärfungen und der bedauerlicherweise fortschreitenden gesellschaftlichen Polarisierung leider von einem Zuschauerrückgang (…) ausgehen“. Das bedeute auch einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Clubs aus anderen Bundesländern. Die im „Block West“ beheimatete lautstarke Fan-Szene hatte bereits angekündigt: Sollten abgesehen von der 3G-Regel in Zukunft weitere Einschränkungen gelten, würden die Gruppen des Blocks dem Allianz Stadion fernbleiben.