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Max Verstappen muss von hinten starten

25.09.2021 • 13:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Max Verstappen muss in Sotschi eine Aufholjagd starten.
Max Verstappen muss in Sotschi eine Aufholjagd starten. AFP

Verstappen muss wegen Strafe in Sotschi vom Ende des Feldes starten.

Vorjahressieger Valtteri Bottas hat die Bestzeiten im Formel-1-Training in Sotschi gesetzt. Der Finne steuerte seinen Mercedes am Freitag vor dem Großen Preis von Russland in 1:33,593 Minuten knapp vor Teamkollege Lewis Hamilton auf Platz eins. Schon am Vormittag war Bottas vor seinem Teamkollegen geblieben. Hinter Weltmeister Hamilton wurde der Franzose Pierre Gasly im Alpha Tauri Dritter. Spitzenreiter Max Verstappen belegte im Red Bull Rang sechs.

Der 23-jährige Niederländer muss jedoch am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF 1, Sky) vom Ende des Feldes in den Grand Prix starten. Verstappen tritt am Schwarzen Meer mit einem neuen Motor an, wie am Freitag aus einem Dokument des Motorsport-Weltverbands FIA hervorging. Da es sich bereits um die vierte Antriebseinheit in der laufenden Saison handelt, aber laut Reglement nur drei pro Fahrer erlaubt sind, erhält er diese Strafe. Verstappen wäre nach seiner Kollision mit Hamilton vor zwei Wochen in Monza ohnehin drei Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt worden.

Sotschi liegt Lewis Hamilton

„Wir haben alles in Erwägung gezogen, auch das Wetter morgen, und dachten, dass es am besten wäre, wenn wir es hier nehmen würden“, erklärte Verstappen. Hamilton meinte zur Strafversetzung seines Rivalen: „Es ändert nicht wirklich etwas für uns. Wir machen unser Ding.“ Aber natürlich wolle man „daraus Kapital schlagen.“ Vor dem 15. von geplanten 22 Rennen liegt Verstappen in der WM-Wertung mit nur fünf Punkten Vorsprung vor Hamilton voran. Der Brite hat gute Chancen, sich die Führung zurückzuholen.

„Wenn wir die Plätze eins und zwei holen könnten, wäre das sensationell“, sagte Hamilton. Bereits viermal konnte er in der Vergangenheit in Sotschi gewinnen. Im Vorjahr siegte dort Bottas. Der Finne machte Hamilton 2018 auf dessen Weg zum Sieg Platz.

Die beiden 60-Minuten-Sessions am Freitag standen ganz im Zeichen von Reifentests. Weil für das Qualifying am Samstag Regen prophezeit wird, sammelten sämtliche Teams so viele Reifendaten wie möglich und setzten alle drei Reifentypen (Soft, Medium, Hart) ein.

Sollte kein Qualifying stattfinden können, würde das zweite Training für die Startaufstellung maßgebend sein. Zuletzt konnte 2019 beim Grand Prix von Japan in Suzuka am Samstag wegen eines Taifuns nicht gefahren werden. Das Qualifying wurde dann am Sonntag vor dem Rennen nachgeholt.