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Vater soll drei Kinder getötet haben

25.09.2021 • 14:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Drei Kinder in Kroatien getötet: Die Polizei sichert die Zufahrt zur Wohnanlage in Zagreb, in der der Vater der Kinder lebt
Drei Kinder in Kroatien getötet: Die Polizei sichert die Zufahrt zur Wohnanlage in Zagreb, in der der Vater der Kinder lebt Marko Prpic/PIXSELL

Tragödie in Kroatien: Wiener soll seine Kinder erstickt haben.

Entsetzliche Familientragödie: Ein österreichischer Staatsbürger (56) mit fester kroatischer Adresse soll seine drei kleinen Kinder (4 Jahre und Zwillinge, 7) in Zagreb ermordet haben. Das berichtet die kroatische Zeitung 24sata.

Demnach wurden die Kinder, ein vierjähriger Bub sowie ein Bub und ein Mädchen (beide 7) leblos in der Wohnung des Vaters gefunden. Die Polizei ermittelt wegen schweren Mordes. Die Kinder seien erstickt oder erwürgt worden, wie das Portal jutarnji.hr unter Berufung auf die Polizei berichtete. Heute soll die Obduktion in der Gerichtsmedizin stattfinden.

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Der Vater, ein Wiener, soll versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Die Polizei fand ihn demnach benommen in der Wohnung und brachte ihn ins Krankenhaus. Er befindet sich im stabilen Zustand auf der Intensivstation im Zagreber Krankenhaus der Barmherziger Schwestern. Er ist laut Medienberichten außer Lebensgefahr und wird von der Polizei bewacht. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie wegen schweren Mordes ermittelt. Für die Straftat ist in Kroatien eine Haftstrafe von mindestens zehn Jahre vorgesehen.

Die Mutter der Kinder – die Eltern sind offenbar getrennt – war zum Tatzeitpunkt nicht in Zagreb – die Kinder verbrachten das Wochenende bei ihrem Vater. Dieser soll als Manager für namhafte Firmen gearbeitet und eine eigene Finanzberatungsfirma in Wien haben.

Familie bisher unauffällig

Die Mutter der getöteten Kinder soll Samstagmorgen im Krankenhaus in Dubrovnik die Nothilfe aufgesucht haben. Die Familie sei der Polizei bisher nicht wegen etwaiger Delikte aufgefallen.

In sozialen Netzwerken dürfte der Mann einen Abschiedsbrief hinterlassen haben. Darin klagt er über sein persönliches Umfeld sowie “Brüder” aus den Reihen der “Freimaurer” und schreibt über Geldsorgen. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Diese fand die Kinder gegen 2 Uhr nachts tot in der Wohnung vor.

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