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Covid-Medikament soll Erkrankung verhindern

27.09.2021 • 18:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Viele forschen derzeit an Medikamenten gegen das Coronavirus
Viele forschen derzeit an Medikamenten gegen das Coronavirus steheap – stock.adobe.com (Steven Heap)

Der Pharmakonzern Pfizer wagt nun die nächsten Schritte.

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat eine große klinische Studie mit einem Medikament zur Vorbeugung gegen Covid-19 begonnen. In dieser soll das Mittel an bis zu 2.660 gesunden Erwachsenen getestet werden, die im selben Haushalt wie eine mit Corona infizierte Person leben.

Gemeinsam mit HIV Medikament

Die Arznei wird in der Studie der Phase 2/3 zusammen mit einer niedrigen Dosis des HIV-Medikaments von Pfizer oral eingenommen. In den USA ist Remdesivir von Gilead, das intravenös verabreicht wird, das bisher einzige zugelassene antivirale Medikament zur Behandlung von Covid-19. Doch was ist von einem solchen Medikament zu erwarten?

“Wenn Sie damit eine kleine Pille meinen, die ich schlucken kann und dann ist Corona vorüber, das wird es nie geben”, sagte Pharmakologe Markus Zeitlinger (Med-Uni Wien) auf die Frage von Moderator Rainer Hazivar im Ö1-Morgenjournal. Es werde eine Reihe an antiviralen Substanzen zum Einnehmen geben, so der Experte, das werde helfen, dass die Erkrankung weniger lange infektiös ist, weniger häufig zu einer Hospitalisierung führt. “Aber, dass man sich erwarten kann, ich nehme diese Tablette und bin geheilt … bei einer Behandlung der Grippe haben wir Jahrzehnte geforscht und haben nach wie vor nichts, dass dem entsprechen würde. Eine einzelne heilende Tablette ist unrealistisch und wird es nicht geben.”

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