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Biontech/Pfizer reichen Daten für Kinder ein

28.09.2021 • 15:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Impfung dürfte für die jüngere Altersgruppe wohl bald möglich werden
Die Impfung dürfte für die jüngere Altersgruppe wohl bald möglich werden Albert – stock.adobe.com (Albert Martinez Pardo)

Studienergebnisse für Impfung jüngerer Kindern sind laut Hersteller erfreulich.

Pfizer und BioNTech haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA die Daten für eine Zulassung ihres Covid-19-Impfstoffs zum Einsatz bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren eingereicht. Ein formeller Antrag auf eine Notfallgenehmigung soll voraussichtlich in den kommenden Wochen folgen, teilten die Unternehmen mit.

BioNTech und Pfizer hatten in der vergangenen Woche positiven Studienergebnisse zum Einsatz bei Kindern veröffentlicht. In der entscheidenden Studie mit Fünf- bis Elfjährigen sei das Vakzin gut vertragen worden und habe eine starke Immunantwort erzeugt.

Dosisfindungsstudien

Bei Studien, die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern als Untersuchungsgegenstand haben, handelt es sich um sogenannte Dosisfindungsstudien. Es geht darum, herauszufinden, welche Dosierung des Impfstoffes, der Erwachsenen verabreicht wird, in Kindern die beste Wirkung mit den geringsten unerwünschten Reaktionen hervorruft. Es werden unterschiedliche Dosierungen bzw. ihre Auswirkungen untersucht: So werden etwa Halb- oder Vierteldosen verabreicht. Sie umfassen weniger Probanden als etwa die großen Phase-III-Studien zur eigentlichen Zulassung eines Vakzins.

Kinder und Jugendliche können, wenn auch seltener, ebenso an Covid-19 erkranken. Bei Kindern kann in sehr seltenen Fällen PIMS, eine überschießende Reaktion des Immunsystems, auftreten. Auch sind sie von Long Covid betroffen. „Gerade diese chronischen Leiden dürften bei Kindern etwas häufiger sein, als man sich bewusst ist“, so Experten.

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