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Nach Explosion erfolgt nun der Spatenstich

28.09.2021 • 20:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Hartinger

Die Ausweichschule in Dornbirn wird analog der alten Schule neu gebaut.

Es war österreichweit in den Medien. Die Ausweichschule am Fischbach in Dornbirn brannte nach einer Gasexplosion völlig nieder. Zum Glück befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion, es geschah in der Nacht, keine Personen in dem Schulgebäude, weshalb es sich um einen reinen Sachschaden handelte. Die Ausweichschule diente zehn Jahre lang als Ersatzunterbringung für Schulklassen, deren ursprüngliches Unterrichtsgebäude saniert oder neugebaut wurde.

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Visualisierung: Netzwerk für Raum und Form

„Dieses Ausweichquartier benötigen wir auch in den kommenden Jahren, da das Sanierungsprogramm der Pflichtschulen sowie der Kindergärten stetig weiter umgesetzt wird“, berichtet Schulstadtrat Martin Hämmerle. Aus diesem Grund wird die Ausweichschule analog der alten Schule neu errichtet. Am gleichen Standort wohlgemerkt. Allerdings wird das Gebäude um ein Sportstockwerk mit einer Kleinturnhalle samt Nebenräumen erweitert.

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„Wir verbessern damit das Angebot für die Schulen und Kindergärten, die hier während der Zeit des Um- oder Neubaus ihrer Stammschule untergebracht sind. Die zusätzlichen Räume können auch von Vereinen genutzt werden“, berichtet Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

Kosten

Die geschätzten Kosten werden sich auf rund neun Millionen Euro belaufen. Abzüglich der Versicherungsleistung und verschiedener Fördermöglichkeiten wird die Stadt für die Neuerrichtung rund 1,3 Millionen Euro aufbringen müssen.

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Visualisierung: Netzwerk für Raum und Form

Der Spatenstich erfolgt am 6. Oktober, danach soll es mit dem Bau recht schnell gehen. Die gewählte Systembauweise aus Holz erlaubt neben einer hohen Modularität der Bauteile auch die Möglichkeit, Bauteile vorzufertigen. Eine Dachbegrünung und Fotovoltaikanlage verbessern die Klimabilanz der Stadt. „Rund 48 kWp erneuerbare Energie können auf dem Dach erzeugt werden; wir kommen damit unserem Ziel, der Verdreifachung der Fotovoltaikleistung in zehn Jahren, einen Schritt näher“, ergänzt Stadträtin Karin Feurstein Pichler.

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