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Die gute Seite des Lebens

03.10.2021 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die gute Seite des Lebens
Nicole Wolf hat ihre Leidenschaft für das Thema Gesundheit durch ihre eigene Ölmühle auch im Beruf verwirklicht. Dort presst sie unter anderem wöchentlich frisches Leinöl. Hartinger

­Nicole Wolf (52) hat im Juli das Öl-Atelier in Schwarzach eröffnet.

Was hat sich für Sie rückblickend erst im Nachhinein als großes Glück herausgestellt?
Nicole Wolf:
Dass ich ohne Grund oder Vorahnung nach fast dreißig Jahren beim gleichen Unternehmen gekündigt wurde. Das Leben hat aber immer zwei Seiten, auch wenn der Vorteil manchmal erst später ersichtlich ist. Das Gute ist der Hofladen und dass ich fürs Homeschooling daheim war.

Woraus können Sie Kraft schöpfen?
Wolf:
Beim Yoga, in der Natur und beim Schreiben. Das Gestalten von Karten ist wie Meditation für mich. Ich kann voll in dieser Tätigkeit versinken.

Welche Musik hören Sie bei der Arbeit?
Wolf:
Meine Öle werden mit klassischer Musik beschallt. Die Musik des Komponisten Antonin Dvorak löst bei mir Emotionen aus. Da kann ich mich gut hineinfühlen.

Welche drei Lebensmittel haben Sie immer im Vorratsschrank?
Wolf:
Leinöl, Ingwer und Kurkuma. Ich mach mir gerne einen Fitnessdrink mit Apfelsaft, Kurkuma und Leinöl oder koche mit Ingwer – zum Beispiel asiatische Currygerichte oder Sugo.

Wie wichtig ist Gesundheit für Sie?
Wolf:
Gesundheit hat den größten Stellenwert für mich. Ich beschäftige mich mit Ernährung und Alternativmedizin. Gesundheit liegt in der eigenen Verantwortung jedes einzelnen. Ich gehe Yoga, im Sommer golfe ich und im Winter gehe ich Skifahren. Leinöl ist auch wertvoll für die Gesundheitsvorsorge. Sein Omega-3-Wert ist höher als der von Lachs.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Wolf:
Engagiert, empathisch und neugierig. Man muss viel Engagement aufbringen, um eine eigene Ölmühle zu gestalten, und man braucht Empathie für Gespräche mit Kunden.

Was ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben?
Wolf:
Mir gefallen Bücher mit historischem Hintergrund über die NS-Zeit – wie der Fall Collini. Ich denke, wir sollten die Geschichte kennen. Dabei habe ich Hoffnung, dass wir daraus lernen und es sich nicht in Zukunft wiederholt.

Worüber können Sie herzhaft lachen?
Wolf:
Über die Scherze von meinem vierzehnjährigen Sohn.

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