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Saisonkarten für getestete Schüler?

08.10.2021 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Coronaregeln für die Wintersaison stehen bereits seit September – es gilt die 3G-Regel. <span class="copyright">Sams</span>
Die Coronaregeln für die Wintersaison stehen bereits seit September – es gilt die 3G-Regel. Sams

Seilbahnen fordern praktikable Lösungen für Schüler und Urlauber.

Die Vorarlberger Seilbahnbetriebe blicken angesichts der Corona-Maßnahmen mit vielen Fragezeichen, aber auch mit Optimismus in die kommende Wintersaison. Man hoffe, dass die Sicherheitsregeln vom Bund „zeitnah weiter konkretisiert“ werden. Man brauche praktikable Lösungen in der Prüfung des 3G-Nachweises, vor allem für Schüler und Mehrtagesgäste, so Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Seilbahnen in der Vorarlberger Wirtschaftskammer am Donnerstag.

„Die gesetzlich verpflichtende Testung von Schülern und Übernachtungsgästen muss anerkannt werden.“

Andreas Gapp, Fachgruppenobmann

Schüler müssten sich im Rahmen des Schulbetriebs ohnehin regelmäßig testen lassen, auch ein konkreter Umgang mit Personen mit Mehrtages- und Saisonkarten müsse klar definiert werden. Das betreffe die Zutrittsregelung mit dem 3G-Nachweis und deren Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis. „Die Bergbahnen sehen die einzige sinnvolle Kontrollmöglichkeit darin, den 3G-Nachweis mit dem Ticketkauf an der Kassa zu koppeln“, so Gapp. Dabei müsse aber die verpflichtende Testung von Schülern und Übernachtungsgästen anerkannt werden. Letztere könnten mit einem entsprechenden Nachweis der Beherbergungsbetriebe auch Mehrtageskarten kaufen. Der Saisonkartenkauf wäre demnach nur für genesene oder geimpfte Personen möglich sowie für Schüler.
Eine hundertprozentige Absicherung werde es nie geben, man sei dennoch optimistisch für die Wintersaison, so Gapp mit Blick auf die Pandemie. „Nichtsdestotrotz sind wir optimistisch. Die Signale sind gut, und wir sind davon überzeugt, dass einer erfolgreichen Wintersaison mit offenen Grenzen nichts im Wege steht, wenn nun auch noch die letzten Punkte geklärt werden“, sagte der Fachgruppenobmann.

Darüberhinaus werde laufend investiert werde. Als Beispiele nannte Fachgruppen-Geschäftsführer Michael Tagwerker den Silvretta Park, die Zugerbergbahn oder die Madlochbahn. „Die stete Weiterentwicklung in Bahn- und Pistenqualität zeichnet unsere Bergbahnen im internationalen Vergleich aus und sichert damit auch die Stellung der Tourismusdestination Vorarlberg“, so Tagwerker.

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