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Rauch gibt Neffen Schützenhilfe

15.10.2021 • 06:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Johannes Rauch stärkt seinem Neffen Clemens Rauch, Stadtrat in Feldkirch, den Rücken. <span class="copyright">Hartinger</span>
Johannes Rauch stärkt seinem Neffen Clemens Rauch, Stadtrat in Feldkirch, den Rücken. Hartinger

Feldkirch: Johannes Rauch fährt scharfe Geschütze gegen Wolfgang Matt auf.

Die Vorgehensweise des Feldkircher Bürgermeisters Wolfgang Matt (ÖVP) rund um die Bestellung eines neuen Klima- und Energieausschusses hat beim grünen Klubobmann Clemens Rauch und dessen Fraktionskollegen für viel Unmut gesorgt. Gestern rückte sogar Landesrat Johannes Rauch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter aus, um seinem Neffen Schützenhilfe zu geben. In seinem Posting schlug Rauch einen durchaus scharfen Ton gegen Matt an: „Hochmut kommt vor dem Fall. Das war auf Bundesbene #Kurz so und wird in #Feldkirch #vorarlberg #mattesache nicht anders sein.“ Neffe Clemens schrieb postwendend: „Danke, Johannes!“ Geliked wurde die Nachricht unter anderem von Daniel Zadra, Landessprecher und Klubobmann im Landtag.

Mit der Einrichtung des genannten Ausschusses wurde nun vollzogen, was sich schon nach der Wahl im Oktober 2020 angekündigt hatte. Damals wurde die Umweltabteilung auf zwei Stadträte aufgeteilt. Das Ressort Umwelt behielt die damalige Stadträtin Marlene Thalhammer (Grüne), die Themen Klima und Energie wanderten zu Rainer Keckeis (ÖVP). Letztere wurden allerdings bis dato noch im Umweltausschuss mitbehandelt. Aufgrund der – wie es im Antrag der ÖVP heißt – „immer größeren Themenvielfalt des Umweltbereichs und der dadurch entstehenden Unübersichtlichkeit“ wurde nun ein eigener Ausschuss bestellt – mit 26 von 36 Stimmen.