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Genussreise in zwei Länder

23.10.2021 • 21:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Betreiber Wais Zamani und Kellnerin Maryam Rezaee im Gastraum. Im Sommer können Gäste auch im Garten Mantu oder Chicken Dal genießen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Betreiber Wais Zamani und Kellnerin Maryam Rezaee im Gastraum. Im Sommer können Gäste auch im Garten Mantu oder Chicken Dal genießen. Hartinger

Heute lieber Indisch oder Afghanisch? Im Taj Mahal in Feldkirch gibt es beides.

Nicht nur die Einrichtung im Restaurant Taj Mahal in Feldkirch ist farbenfroh. Auch die Speisen beeindrucken in intensiven Gelb-, Grün- und Rottönen. Das Lokal vereint afghanische und indische Küche – ein Mix mit Alleinstellungsmerkmal in der Vorarlberger Gastronomie. Die afghanischen Einflüsse machen sich in den roten Soßen mit Tomaten bemerkbar – wie in den Speisen Karahi oder Korma. Indien kommt durch das Gewürz Curry zur Geltung. Die Gerichte seien aber nicht so scharf und intensiv wie in Indien, sagt Geschäftsführer Wais Zamani.

Der salat ist mit frischen Kräutern und Mangosauce verfeinert. <span class="copyright">Hartinger</span>
Der salat ist mit frischen Kräutern und Mangosauce verfeinert. Hartinger

Nicht nur im Speise-, sondern auch im Getränkeangebot sind beide Länder vertreten, durch hausgemachtes Lassi beispielsweise. Das afghanische Dugh sei eher salzig und das indische Mangolassi süß, so Zamani. Die asiatischen Länder spiegeln sich nicht nur in der Kulinarik, sondern auch in der Einrichtung wider – wie in den afghanisch handgeknüpften Teppichen oder indischen Kupfertellern mit Teelichtern, auf denen das Essen serviert wird. Kellnerin Maryam Rezaee trägt dabei eine bunte Tracht. „Wie ein afghanisches Dirndl“, beschreibt es Zamani.

Fusion zweier Länder

Die Verbindung der indischen und afghanischen Küche im Taj Mahal ist alles andere als aus der Luft gegriffen. Zamani hat Verbindungen zu beiden. Er stammt aus Afghanistan und ist in Indien aufgewachsen. Seine Frau und Köchin im Taj Mahal hat den Beruf in Indien erlernt.

Mantu sind eine afghanische Spezialität. Die gedämpften Teigtaschen sind mit Hackfleisch gefüllt.<span class="copyright">Hartinger</span>
Mantu sind eine afghanische Spezialität. Die gedämpften Teigtaschen sind mit Hackfleisch gefüllt.Hartinger

Seit über 20 Jahren lebt Zamani in Vorarlberg. Dabei hat er immer das Ziel der Selbstständigkeit verfolgt. Diesen Traum hat er im Jahr 2017 mit der Eröffnung des Taj Mahal in Bludenz erfüllt. Später expandierte er nach Feldkirch.
Dort bereitet er jeden Tag ein bis zwei große Töpfe voller Reis zu. Dabei setzt er auf Qualität. Den speziellen Reis importiert er aus Afghanistan. Die Gewürze stammen aus Indien, Gemüse und Fleisch sind aus Österreich. Zubereitet werden die Speisen frisch. Auch Gäste mit veganer, laktosefreier oder glutenfreier Ernährung finden ein vielfältiges Angebot auf der Karte. Zudem kommen größere Gruppen auf ihre Kosten. Diese überrascht Zamani mit vielen Gerichten, die er zum Teilen und Probieren in die Tischmitte stellt. Ein bisschen wie in Indien.

Die Kupferteller mit Teelichter halten das Essen bis zu zwei Stunden warm, erzählt der Betreiber.<span class="copyright">Hartinger</span>
Die Kupferteller mit Teelichter halten das Essen bis zu zwei Stunden warm, erzählt der Betreiber.Hartinger

Kontakt und Öffnungszeiten

Taj Mahal Restaurant Feldkirch

Öffnungszeiten: Di. bis Fr., 17.30 bis 23 Uhr, Sa. bis So., 11 bis 14 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr, Mo. Ruhetag

Adresse: Vorstadt 12 – 14, 6800 Feldkirch

Reservierung unter +43 676 45 36 990

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