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Per Brief: Mückstein erinnert an Auffrischung

28.10.2021 • 17:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mückstein bereiten Impfdurchbrüche Kopfzerbrechen
Mückstein bereiten Impfdurchbrüche Kopfzerbrechen APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

Mückstein erwägt sogar persönliches Schreiben an Ungeimpfte.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein wird ab November alle Personen, die bereits ihre Grundimpfung erhalten haben, brieflich an die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung erinnern. Nach Informationen der Redaktion soll diese Erinnerung „zeitnah“ und individuell abgestimmt erfolgen. Mückstein war schon im September zu diesem Schritt bereit, datenschutzrechtlichen Erwägungen und Überlegungen führten zur Verzögerung.

Der Regierung bereitet der steile Anstieg der Infektionen großes Kopfzerbrechen, noch dazu nehmen die Impfdurchbrüche – offenkundig wegen der abnehmenden Immunität – rasant zu. Die heimischen Intensivstationen werden allerdings immer noch in einem hohen Ausmaß von Ungeimpften bevölkert, Geimpfte sind und bleiben eine Minderheit.

Dem Vernehmen nach sollen sowohl jene Personen, die mit Pfizer oder Astra doppelt geimpft worden sind, als auch die Empfänger der Ein-Stich-Johnson und Johnson-Impfung an die Wiederauffrischung erinnert werden. In einem ersten Schritt sind die Johnson- und Johnson-Geimpften an der Reihe. Bekanntlich hängt die Zeitspanne vom Impfstoff wie auch vom Alter der zu Impfenden ab.

Ungeimpfte erhalten Post

Unterdessen hat der Gesundheitsausschuss des Nationalrats – gegen die Stimmen der FPÖ – den Weg, dass Ungeimpfte einen Brief von den Sozialversicherungen erhalten sollen.  Mit dem Antrag wird der Dachverband der Sozialversicherungsträger beauftragt, Versicherte, die bis 1. November 2021 noch keine Impfung gegen SARS-CoV-2 erhalten haben, in einem Schreiben über ihr erhöhtes Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, zu informieren und ihnen gleichzeitig die Möglichkeiten aufzuzeigen, sich kostenlos gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Ausgenommen von dieser Bestimmung werden Kinder unter zwölf Jahren. In Ländern wie Spanien und Portugal sind allen Bürger entsprechende Impftermine vorgeschlagen worden.

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