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Götzis: Prisma investiert Millionen

10.11.2021 • 16:42 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Garnmarkt Götzis
Garnmarkt Götzis

Garnmarkt: Neue Flächen für Handel, Büros, Gastronomie und Wohnungen.

Das Garnmarkt-Areal in Götzis erfährt eine deutliche und millionenschwere Erweiterung in Richtung Norden und in Richtung Osten. Darüber informierten die beiden Projektbetreiber Prisma und ZM3 im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur.

Dabei fällt die Erweiterung in Richtung Osten in die Zuständigkeit von ZM3, während der Neubau im nördlichen Bereich von Prisma durchgeführt wird. Die Bauarbeiten starten Anfang 2022 und sollen rund um den Jahreswechsel 2023/24 beziehungsweise im Jahr 2024 abgeschlossen werden. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt rund 36 Millionen Euro.

Großflächige Erweiterung

Bei Prisma geht es um das Bauvorhaben „Garnmarkt 17“ am nördlichen Ende des Garnmarktes. Die Verwendung der dortigen Grünflächen wurde 2017 in Götzis einer Volksabstimmung unterzogen, die zugunsten der Garnmarkt-Erweiterung ausging. Wie Prisma-Vorstand Bernhard Ölz erklärte, werde man nun auf dem freien Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Gebäude mit vier Obergeschossen und zwei Tiefgaragen-Ebenen mit 120 Stellplätzen errichten. Die Nutzfläche belaufe sich auf rund 4000 Quadratmeter. Im Erdgeschoss seien Handelsflächen und im ersten Obergeschoss Büroräume vorgesehen. Darüber folgen zwei Stockwerke mit Wohnungen.

Prisma-Vorstand Bernhard Ölz. <span class="copyright">Hartinger</span>
Prisma-Vorstand Bernhard Ölz. Hartinger

21 Millionen für Garnmarkt Nord

Die Vorbereitungsarbeiten zum Anschluss der geplanten Tiefgarage an die bestehende Garnmarkt-Tiefgarage seien schon erfolgt. So habe man im Zuge von Straßenbauarbeiten unter der Straße bereits eine unterirdische Verbindung zu dem Grundstück errichtet. Das Bauvorhaben werde von Prisma abgewickelt, sagte Ölz. Bauherrin ist unterdessen die Montfort Investment GmbH, hinter der Prisma, ZM3, die Baufirma Wilhelm + Mayer aus Götzis, eine Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Feldkirch sowie der Unternehmer Dietmar Längle stehen. „Die Liegenschaft wird danach nicht verkauft, sondern bleibt in unserem Eigentum“, so Ölz. Das Investitionsvolumen beziffert er mit rund 21 Millionen Euro.

Drei Neubauten im Ost-Bereich

Im östlichen Bereich gehe es um vier Gebäude beziehungsweise Gebäudeteile, sagt Bernhard Böhler, Geschäftsführer der Raum.punkt Immobilien GmbH, die dort für die Projektsteuerung zuständig ist. So werden von der ZM3 Immobilien GmbH als Bauherrin zwei neue Gebäude mit Gastronomie- und Gewerbeflächen sowie Wohnungen errichtet. In einem Zwischentrakt ist ebenfalls ein gastronomisches Angebot geplant. Dazu kommen Bereiche für Umkleiden, WC und Lager für die Gastroflächen. Die Tiefgarage soll außerdem um 56 Stellplätze erweitert werden.

Zudem werde das Gasthaus Engel mit neuer Technik und einer neuen Gastroküche aufgerüstet. Die dortigen Gästezimmer werden erneuert. „Das Haus soll jedoch in seiner jetzigen Form erhalten bleiben“, so Böhler. Das gesamte Bauvorhaben im östlichen Bereich umfasse Nutzflächen von mehr als 2800 Quadratmeter und 28 Wohneinheiten. Das Investitionsvolumen gibt Böhler mit etwa 15 Millionen Euro an.

wpa

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