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Ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen

25.11.2021 • 21:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Schattenburg Feldkitrch. <span class="copyright">Hartinger</span>
Schattenburg Feldkitrch. Hartinger

Bis zum 10. Dezember erstrahlen prominente Gebäude in Vorarlberg orange.

Die kommenden zwei Wochen, genauer gesagt der Zeitraum vom 23. November bis zum 10. Dezember, richten sich gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Durch gezielte Aktionen und die Initiative „Orange the world“ soll das Thema mehr in den Mittelpunkt rücken und zur Bewusstseinsbildung beitragen. In Öster­reich wurden allein im Jahr 2021 28 Frauenmorde, sogenannte Femizide, verübt und weitere 51 Mal Mordversuche beziehungsweise schwere Gewalt an Frauen begangen. Laut Statistik ist zudem jede fünfte Frau zumindest einmal in ihrem Leben von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen und die Pandemie habe die Situation sogar noch verschärft.

FH Vorarlberg. <span class="copyright">Hartinger</span>
FH Vorarlberg. Hartinger

Mit dem gestrigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wurden zahlreiche prominente Gebäude wie dasMit dem gestrigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wurden zahlreiche prominente Gebäude wie das Bundeskanzleramt orange beleuchtet, um ein für die Bevölkerung sichtbares Zeichen zu setzen.
„Allein in den vergangenen Tagen haben sich wieder mehrere grausame Frauenmorde ereignet“, sagte Frauenministerin Susanne Raab. „Gewalt gegen Frauen und Kinder hat keinen Platz in unserer Gesellschaft und Täter müssen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Mit der Beleuchtung des Bundeskanzleramts während des Aktionszeitraums der ‚16 Tage gegen Gewalt‘ zeigen wir unsere Solidarität mit allen Betroffenen.“

Kirche in Kennelbach.<span class="copyright"> hartinger</span>
Kirche in Kennelbach. hartinger

Landhaus und Krankenhäuser

Auch in Vorarlberg wird die UN-Kampagne mitgetragen und zahlreiche Gebäude erstrahlen in den kommenden Tagen in orange. Unter anderem das Landhaus, aber auch die Krankenhäuser, die Schattenburg oder der Palast in Hohenems. „Geschlechtsspezifische Gewalt ist Teil eines gesamtgesellschaftlichen Phänomens, denn welche Form der Gewalt auch immer, sie ist tief im historisch gewachsenen Machtungleichgewicht und geschlechtsspezifischer Diskriminierung verankert“, erklärt Monika Jonas, vom Soroptimist Club Dornbirn, der die Kampagne „Orange the world“ in Vorarlberg mitorganisiert.

Der Martinsturm in Bregenz. <span class="copyright">Hartinger</span>
Der Martinsturm in Bregenz. Hartinger

Der Österreichische Integrationsfonds stellt ein umfangreiches Programm zur Verfügung, bei dem kostenlose Kurse, Seminare und Veranstaltungen online abgehalten werden.

Schloss Wolfurt. <span class="copyright">Hartinger</span>
Schloss Wolfurt. Hartinger

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