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Anzeigen gegen Politiker eingebracht

29.11.2021 • 12:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurde angezeigt
Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurde angezeigt (c) ORF (Roman Zach-Kiesling)

“Licht ins Dunkel”-Gala stieß vergangene Woche auf heftige Kritik.

Kein Abstand, keine Masken und Gerüchte um eine etwaige Aftershowparty: Die “Licht ins Dunkel”-Gala vom vergangenen Mittwoch hat ein juristisches Nachspiel. Wie der “Kurier” berichtet, hat ein niederösterreichischer Anwalt gleich gegen mehrere Politiker eine “Sachverhaltsdarstellung wegen Verwaltungsübertretung” eingebracht: Betroffen sind neben dem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen auch Kanzler Alexander Schallenberg, Vizekanzler Werner Kogler sowie Arbeitsminister Martin Kocher, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und die Verfassungsministerin Karoline Edtstadler.

Keine Masken, kein Sicherheitsabstand bei der Gala, während der Rest des Landes mit Einschränkungen leben muss. So lautet die Hauptkritik an der Veranstaltung vor allem in den sozialen Medien, aber auch von den politischen Kommentatoren.

Seitens des ORF wurde betont, dass die Gala selbstverständlich “unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und unter Beachtung aller Corona-Schutzmaßnahmen” stattgefunden habe. Am Freitag bezog der ORF neuerlich Stellung zu den Vorwürfen. In einer Aussendung heißt es: “Sämtliche für die Produktion geltenden Sicherheitsmaßnahmen (u. a. 2G+) wurden von den Mitwirkenden eingehalten.”