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Kim Jong-un verbietet Lederjacken

29.11.2021 • 16:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kim-Jong-un in seinem Signature Look.
Kim-Jong-un in seinem Signature Look. (c) AP

Nordkoreas Machthaber untersagt das Tragen von Ledermänteln.

Was man sich hierzulande ab und an scherzhaft wünscht, ist in Kim-Jong-uns Diktatur Realität: In Nordkorea geht die Modepolizei geht um. Schon vor ein paar Wochen wurde vermeldet, dass im nördlichen Teil der koreanischen Halbinsel ab sofort Vokuhila- und Röhrenjeansverbot herrscht. Der Grund? Sie repräsentieren den westlichen Zeitgeist. Jetzt ist es so, dass auch noch Lederjacken verboten werden – allerdings aus einem egoistischen, man könnte auch fast sagen, sehr eitlen Grund. Kim-Jong-un will nicht länger mitansehen, wie sein “ikonischer Stil” in der Bevölkerung imitiert wird. Das heißt: Kims Style wird im Kim-Style verboten.

Wie der von der US-Regierung finanziert Radiosender “Radio Free Asia” berichtet, werden deshalb ab sofort alle ähnlich aussehenden Leder-Trenchcoats von der Polizei beschlagnahmt, sofern man es wagt, sie in der Öffentlichkeit zu tragen. Dazu patrouillierten Polizisten durch die Straßen und kontrollierten Bürger und Verkäufer. Es sei respektlos, die Mode des nordkoreanischen Machthabers nachzuahmen, heißt es aus dem Land.

Signature Look in Gefahr

Kim Jong Un
Das Objekt der Begierde: Kims Lederjacke.AP

Eine Entwicklung, die Kim wohl nicht gefiel und jetzt schlicht zu viel wurde. Schon im Mai dieses Jahres sorgten Berichte für Aufsehen, wonach Kim-Jong-un Skinny-Jeans und den Vokuhila-Haarschnitt verbot. Der Einfluss aus dem Westen solle auf diese Art und Weise möglichst gering gehalten werden. Damals hieß es beispielsweise, die engen Röhrenjeans seien ein Zeichen “der Invasion des kapitalistischen Lebensstils”.