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Bildungsminister Faßmann muss gehen

03.12.2021 • 14:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bildungsminister Heinz Faßmann schließt sein politisches Kapitel.
Bildungsminister Heinz Faßmann schließt sein politisches Kapitel. APA/GEORG HOCHMUTH

Der neue Kanzler Karl Nehammer habe sich sein Team ausgesucht, so Faßmann.

Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann tritt zurück – nicht ganz freiwillig, wie er zugesteht. Der neue Kanzler Karl Nehammer habe sein Team zusammengestellt. Dass dabei mit dem Rektor der Karl-Franzens-Universität in Graz, Martin Polaschek, ein neuer Bildungs- und Wissenschaftsminister bestellt wird, akzeptiere er, sagte Faßmann, er gehe ohne Wehmut oder Groll.

In einer Pressekonferenz am Dienstag Nachmittag fasste der scheidende Minister seine Amtszeit zusammen. Fragen waren nicht zugelassen, als der Bildungsminister eine “positive Bilanz” über die “sehr aktive Zeit” zog. Seit Dezember 2017 war Faßmann Bildungsminister, ab Jänner 2018 war er auch für Wissenschaft und Forschung zuständig. Unterbrochen wurde seine Tätigkeit nur durch die Regierung Bierlein.

Der schwierigste Tag meiner Amtszeit war, als wir die Schultore schließen mussten.” Er sei auch weiterhin für geöffnete Schulen und sei stolz darauf, “Wir haben als erstes Antigentests, als erstes flächendeckend PCR-Tests eingeführt”, Österreich stehe bei Testungen auf das Coronavirus international an der Spitze.

“Kinder und Jugendliche sind die Zukunft”, betont Faßmann. Der Satz sei stets im Fokus seines Handelns gestanden. Er wünscht seinem Nachfolger alles Gute und viel Erfolg.

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