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Dieses Flüchtlingsheim muss reaktiviert werden

22.12.2021 • 14:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Caritas wird sich um die Flüchtlinge kümmern. <span class="copyright">Caritas</span>
Die Caritas wird sich um die Flüchtlinge kümmern. Caritas

Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen wird eine Unterkunft für die Grundversorgung wiedereröffnet.

Derzeit suchen wieder vermehrt Personen in Österreich um internationalen Schutz an. Vorarlberg werde seiner Verantwortung nachkommen und asylsuchende Personen in geregelter Form aufnehmen, heißt es vom Land. Dazu muss eine Flüchtlingsunterkunft nun reaktiviert werden.

Caritas springt ein

Im Zuge der Aufnahmen aus der Bundes- in die Landesbetreuung wurde das Schulbrüderheim in Feldkirch mit Anfang Dezember des Jahres 2021 wieder der Caritas Vorarlberg als Mieterin zugeführt, um eine adäquate Grundversorgung sowie ein Ankommen der Personen in Feldkirch zu gewährleisten. Mit Anfang Dezember 2021 sind derzeit 64 Asylwerber in das reaktivierte Grundversorgungsquartier „Schulbrüderheim“ eingezogen.

Eine Vollbesetzung von 80 Plätzen wird bis Ende des Jahres 2021 angestrebt. „Die Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen ist eine große gesellschaftliche Aufgabe. Ich danke hierbei insbesondere der Stadt Feldkirch mit Bürgermeister Wolfgang Matt an der Spitze für die Offenheit, Unterstützung und das gemeinsame Miteinander in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit, mit dem Ziel eines friedvollen Zusammenlebens der verschiedenen Kulturen in unserem Land“, so der zuständige Landesrat Christian Gantner.

Kooperation mit der Stadt

Die Stadt Feldkirch kooperiert eng mit dem Land Vorarlberg und der Caritas Flüchtlingshilfe, um die ankommenden Personen bestmöglich zu unterstützen. „Die Stadt Feldkirch leistet gemeinsam mit den Systempartnern einen wichtigen humanitären Beitrag in einer herausfordernden Zeit und trägt maßgeblich zum menschlichen Gesicht Vorarlbergs bei. Allen Beteiligten gebührt mein Dank“, so der Landesrat abschließend.

Seitens der Stadt Feldkirch wurde gleichzeitig die organisatorische Struktur des internen Flüchtlingsteams reaktiviert, bestehend aus Vertreter*innen aller maßgeblichen Fachbereiche und Schnittstellen der städtischen Verwaltung. „Die große Herausforderung, die sich uns mit den bei uns Schutz suchenden Menschen stellt, kann erfolgreich gemeistert werden. Das haben die Feldkircherinnen und Feldkircher 2015 schon eindrucksvoll bewiesen“, so Bürgermeister Wolfgang Matt. Über dieses Ankommen hinaus, wird die Unterstützung bleibeberechtigter Personen einen wesentlichen Schritt Richtung gelungener Integration darstellen. „Diesbezüglich ist das Büro für Integration der Stadt Feldkirch in regelmäßiger und enger Abstimmung mit der zuständigen Fachabteilung, der Koordinationsstelle für Integrationsangelegenheiten, des Landes Vorarlberg“, informiert Matt.

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