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Wo ist heuer Feuerwerk überhaupt gestattet?

30.12.2021 • 19:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die meisten Gemeinden und Städte entscheiden sich für Alternativen.<br><span class="copyright">Shutterstock</span>
Die meisten Gemeinden und Städte entscheiden sich für Alternativen.
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Bregenz, Bludenz und Feldkirch verbieten Silvesterfeuerwerke. Dornbirn und Hohenems machen Ausnahmen.

Immer weniger Bürgermeister erteilen zu Silvester die Ausnahmegenehmigung für das Abschießen von Feuerwerkskörpern. Die Gründe sind bekannt: zu viel Müll, Lärm und Belastung der Umwelt. Doch es bleibt eine emotionale Entscheidung. Schließlich ist das Silvesterfeuerwerk eine lang gehegte Tradition.

Bregenz

Feuerwerke sind im Bregenzer Stadtgebiet seit vielen Jahren ausnahmslos verboten. So wird es auch in diesem Jahr sein. „Zum Schutz von Tieren, Klima und Menschen werden wir an dieser Regelung nichts ändern“, heißt es aus dem Büro des Bürgermeisters.

Feldkirch

Auch in Feldkirch wird es zu Silvester keine Ausnahme vom Pyrotechnikverbot geben. „Gerade in der speziellen und schwierigen derzeitigen Situation stellt jede Behandlung eines durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk Verletzten eine zusätzliche Belastung der ohnehin schon am Limit arbeitenden Krankenhäuser dar. Ich will kein Spielverderber sein, aber es wäre für uns alle ein gutes Zeichen, wenn möglichst viele als Zeichen des Miteinanders und der Vernunft in diesem Jahr auf Feuerwerk verzichten würden“, begründet Bürgermeister Wolfgang Matt seine Entscheidung.

Bludenz

In der Alpenstadt wurde ebenfalls beschlossen, die Regelungen vom Vorjahr auch heuer wieder aufzugreifen und bewusst auf eine Ausnahmegenehmigung für das Abschießen von Feuerwerkskörpern zu verzichtet.

Hohenems und Dornbirn

In Hohenems wird die Ausnahme praktiziert. Bürgermeister Dieter Egger erlaubt die Verwendung von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht von 23 bis 1 Uhr, appelliert jedoch an die Bevölkerung, beim Abbrennen der Feuerwerke Vernunft walten zu lassen.


Nachdem Feuerwerkskörper nach wie vor verkauft werden dürfen, hat sich auch Dornbirn zu einer Ausnahmeregelung durchgerungen. Um die Lärm- und Umweltbelastungen möglichst kurz zu halten, ist das Abschießen von handelsüblichen Kleinfeuerwerken ausschließlich in der Silvesternacht zwischen 23 und 1 Uhr und nur in ausgewiesenen Bereichen gestattet. Wo genau, ist auf der Homepage beziehungsweise im Gemeindeblatt nachzulesen. Außerhalb dieser Bereiche ist die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände daher auf jeden Fall verboten, ebenso in der Nähe von Kirchen, Gotteshäusern, Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten.