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Bau der Wälderhalle wird infrage gestellt

05.01.2022 • 19:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die geplante Wälderhalle. <span class="copyright">Gantner</span>
Die geplante Wälderhalle. Gantner

Eine Initiative erzwingt in Andelsbuch eine Volksbefragung zur Wälderhalle. Die Befürworter bedauern den Schritt.

Die Wälderhalle steht in den Startlöchern. Aber, wie so oft, haben es die letzten Meter in sich.

Nun wurde von der „Ini­tiative Volksbefragung Eishalle“ ein Antrag auf Durchführung einer Volksbefragung in der geplanten Standortgemeinde Andelsbuch eingebracht. Diese kritisiert den hohen Ressourcenaufwand des Projekts und zweifelt an dessen Umwelt- und Klimaverträglichkeit.

„Natürlich mag aus Sicht des EC Bregenzerwald eine eigene Eissporthalle wünschenswert erscheinen. Allerdings müssten sich doch auch die Eishallen im Rheintal wie bisher mitbenützen lassen. Für winterlichen Publikumslauf genügen Eisplätze wie beispielsweise in Egg“, heißt es auf der Webseite der Initiative.

Wälderhalle
Wälderhalle

Mögliche Bauverzögerung. Die Befürworter vom „Team Wälderhalle“ kritisieren, dass ohne Volksbegehren schon im Frühjahr der Spatenstich für den Rundbau mit Mehrzweckhalle, Restaurant, Bistro, Multifunktionsraum und Diskothek erfolgen hätte können.

„Nach jahrelangem Bemühen sind endlich alle wesentlichen Schritte geschafft. Dass das Projekt nun grundsätzlich in Frage gestellt werden soll, macht uns sehr betroffen. Wir hoffen jetzt auf breite Unterstützung für die Wälderhalle, die als Aktivzentrum für Jung und Alt spannende Perspektiven für die ganze Region bietet“, so Hans Metzler vom „Team Wälderhalle“. Alle wesentlichen Fragen – vom Standort über das Raumprogramm bis hin zur Finanzierung – seien bereits geklärt.

Das veranschlagte Investitionsvolumen beträgt insgesamt 14,7 Millionen Euro, wovon mehr als die Hälfte, nämlich rund 8,5 Millionen Euro, von privaten Investoren aus der Region aufgebracht wird. 4,2 Millionen Euro steuert das Land Vorarlberg bei und 300.000 Euro die Regio Bregenzerwald.
„Die Wälderhalle ist also ein äußerst gelungenes Beispiel einer konstruktiven Kooperation von regionalen Investoren und der öffentlichen Hand“, ist Hans Metzler überzeugt.
Der Rundbau sei als Mehrzweckhalle konzipiert und zeichne sich durch flexible Räumlichkeiten und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten aus. Er sei auch umweltfreundlich.

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