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Warum im Bildungshaus St.Arbogast die Köpfe rauchen

27.01.2022 • 21:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Seit mehr als 60 Jahren auf Fels gebaut: Das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis. <span class="copyright">Hanno Thurnher</span>
Seit mehr als 60 Jahren auf Fels gebaut: Das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis. Hanno Thurnher

Großinvestition geplant – im Herbst diesen Jahres soll groß umgebaut werden.

Arbogast ist ein traditionsreiches Haus. An dieser Tradition bauen wir weiter, inhaltlich wie infrastrukturell.“

Geschäftsführer Daniel Mutsch­lechner kündigte am Donnerstag in einer Aussendung eine groß angelegte Sanierungsoffensive an, die das christliche Bildungshaus bis zum Frühjahr 2023 in die sprichwörtliche Bildungszukunft katapultieren soll. Während das Äußere des Hauses weitgehend unangetastet bleibt, werden Seminar-Infrastruktur, Gastronomie, Jugend-Spielraum und Büros über die Herbst- und Wintermonate auf den neuesten Stand gebracht. ­Instandhaltungsarbeiten gibt es auch in weiteren Bereichen der weitläufigen Anlage oberhalb von Götzis. So werden zahlreiche Gästezimmer saniert und die Kapelle zum Hl. Geist behindertengerecht adaptiert. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Götzis werde auch an der besseren Erreichbarkeit von Arbogast gearbeitet, heißt es.

Geschäftsführer Daniel Mutschlechner. <span class="copyright">hartinger</span>
Geschäftsführer Daniel Mutschlechner. hartinger

Wer die Kosten trägt

Die geplante Generalsanierung soll im September 2022 starten und im März 2023 abgeschlossen sein. Die Kosten werden mit sieben Millionen Euro beziffert. Ein großer Teil der eingesetzten Mittel sei durch privates Engagement gedeckt, dazu kommen Beiträge von der Diözese Feldkirch, dem Land Vorarlberg und den „freund*innen von arbogast“, dem Unterstützerverein des Jugend- und Bildungshauses.Kuratoriumsvorsitzende Helga Kohler-Spiegel freut sich über die geplanten Sanierungsmaßnahmen. „Arbogast wird auch künftig ein von Schlichtheit und Ästhetik geprägter Kraftort bleiben. Er soll in seiner Anmutung aber moderner und einladender werden.“

Visualisierung Außenbereich.<span class="copyright">HK Architekten</span>
Visualisierung Außenbereich.HK Architekten

Kursprogramm

Neben den Sanierungsplänen kündigte Mutsch­lechner das aktuelle Magazin an. Es beinhaltet unter anderem das Seminarprogramm, das sich derzeit pandemiebedingt noch etwas schaumgebremst präsentiert. Das Programm, so heißt es, habe die Menschen und ihre persönliche Entwicklung und Stärkung im Blick.