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Innovation wird im Sozialbereich gefördert

07.02.2022 • 16:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landesrätin Katharina Wiesflecker und Bürgermeiserin Andrea Kaufmann präsentieren die Pläne. <span class="copyright">Land/Furxer</span>
Landesrätin Katharina Wiesflecker und Bürgermeiserin Andrea Kaufmann präsentieren die Pläne. Land/Furxer

Land und Gemeindeverband suchen Projekte für soziales Miteinander.

Dafür wurde im Vorarlberger Sozialfonds ein Innovationstopf eingerichtet und nun ein erster Call ausgeschrieben. Soziale Träger, Gemeinden und Organisationen sowie Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind eingeladen, in Form von Kooperationspartnerschaften teilzunehmen, so Landesrätin Katharina Wiesflecker und Gemeindeverbandspräsidentin Andrea Kaufmann bei der Vorstellung der Initiative.

Neues ausprobieren. Ziel ist die Entwicklung einer Innovationskultur und die Förderung der Zusammenarbeit der Systempartner im Sozialfonds und angrenzenden Handlungsfeldern, erklärte Landesrätin Wiesflecker: „Wir wollen schnelle und flexible ‚Startbahnen‘ für neue, andere bzw. bessere Lösungen ermöglichen. Solche zukunftsweisenden Lösungen können nur in Kooperation realisiert werden.“

Deshalb richte sich der „innovation call“ an Kooperationsgemeinschaften. Wichtig ist, dass an jeder Einreichung mindestens ein Systempartner des Sozialfonds beteiligt ist. Mit der Einrichtung eines Innovationstopfs werde ein Lernfeld für neue Ideen geschaffen, so Wiesflecker. Förderungsfähig sind dementsprechend nicht nur detailliert ausgearbeitete Konzepte, sondern bereits auch Ideen und Projektskizzen, die dann im Förderzeitraum erst konkretisiert und ausgearbeitet werden müssen.

Auch Gemeindeverbandspräsidentin Kaufmann unterstrich das Ziel, neben der Innovation die Zusammenarbeit zu stärken, um bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Projekte Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.
Im Innovationstopf des Vorarlberger Sozialfonds stehen für den Zeitraum 2022 bis 2025 in Summe eine Million Euro zur Verfügung. Als Förderung für Ausarbeitung und Realisierung von Projektideen gibt es bis zu 50.000 Euro bei einjähriger Laufzeit und bis zu 100.000 Euro bei zweijähriger Laufzeit. Im Rahmen des ersten „innovation calls“ sind Bewerbungen bis 31. März 2022 möglich. Im Jahr 2024 ist ein zweiter Call geplant.