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Rosige Aussichten

13.02.2022 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alle Hände voll zu tun: An den Tagen vor Valentinstag geht es in der Rankweiler Gärtnerei rund.<br><span style="color: rgba(111, 111, 111, var(--text-opacity)); font-size: 0.75rem; text-transform: uppercase;"> stiplovsek</span>
Alle Hände voll zu tun: An den Tagen vor Valentinstag geht es in der Rankweiler Gärtnerei rund.
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In der Gärtnerei Angeloff in Rankweil konnte Sabrina Scherer (25) ihre Leidenschaft zum Beruf machen.

Was sind die Highlights in Ihrem Beruf?
Sabrina Scherer: Dass ich jede Situation schöner machen kann. Eine Hochzeit ohne Blumen ist keine richtige Hochzeit. Wenn jemand Danke sagen möchte, dann wirkt es mit Blumen viel authentischer. Eine Beerdigung ohne Blumen wäre noch viel trauriger, als sie ohnehin schon ist. In solch einer Situation trösten Blumen einfach.
Lieblingsfarbe?
Scherer: Besonders gerne mag ich die Kombination aus Lila und kräftigem Pink. Aber auch das zarte Rosa finde ich dabei ganz schön. Ich liebe es auch, mal unterschiedliche Farben zu verbinden, wie beispielsweise Pink und Orange. Deshalb habe ich mir auch meine Haare so gefärbt.
Welcher Beruf wäre für Sie der falsche?
Scherer: Alle Berufe im Büro, die mit Zahlen zu tun haben. Das geht für mich gar nicht. Ich brauche Bewegung und frische Luft. Außerdem würde mir die Kreativität fehlen, die ich hier auf jeden Fall habe.
Valentinstag oder Weihnachten?
Scherer: Was mein berufliches Leben betrifft, bevorzuge ich den Valentinstag. Das ist einfach der Tag der Floristen. Privat gesehen mag ich Weihnachten ganz gern. Denn für Valentinstag braucht es natürlich jemanden, mit dem man den Tag auch feiern kann, sonst geht man leer aus.
Was wollten Sie als Kind werden?
Scherer: Als Kind wollte ich eigentlich immer Bäuerin werden. Mein Großonkel hatte damals einen Bauernhof. Mein Cousin und ich haben damals gesagt, dass wir das einmal gemeinsam machen werden. In meiner Volksschulzeit habe ich dann aber bemerkt, dass ich etwas mit Blumen machen möchte.

Was löst Begeisterung in Ihnen aus?
Scherer: Das können schon Kleinigkeiten sein, wie ein „Guten Morgen“ von jemandem, von dem man es in dem Moment gerade gar nicht erwartet hat.
Gibt es besondere rosige Aussichten für Sie?
Scherer: Ich habe vor, dieses Jahr mit dem Meister zu beginnen.


Sandra Kielwein

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