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Öffnung macht Funken möglich

17.02.2022 • 20:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Stiplovsek

Mancherorts wird es dieses Jahr trotzdem kein Funkenfeuer geben.

Die am Mittwoch angekündigte Öffnung ab dem 5. März dürfte in so mancher Vorarlberger Funkenzunft für hektische Betriebsamkeit gesorgt haben. Schließlich enden – außer in höchst vulnerablen Settings – alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronapandemie. Das heißt, dass genau am Funkenwochenende wieder Veranstaltungen ohne Einschränkungen durchgeführt werden dürfen. Wie mit den neu gewonnen Möglichkeiten umgegangen wird, ist jedoch höchst unterschiedlich.

Kleiner als sonst

So heißt es beispielsweise bei der Funkenzunft Langen bei Bregenz, dass es am 5. März auf jeden Fall einen Funken geben wird. Auch in Dornbirn-Kehlegg wird das Brauchtum am Funkensamstag durchgeführt. Auf Facebook verkündeten die Verantwortlichen, dass man sich aufgrund der Lockerungen dafür entschieden habe, doch einen Funken zu machen. Allerdings werde dieser „ein bisschen verkleinert“, da es sehr viel zu organisieren gebe.

Neue Ausgangslage

Bereits im Jänner abgesagt wurden die Brauchtumsveranstaltungen in der Marktgemeinde Frastanz. Die Funkenzünfte und -gemeinschaften Amerlügen, Fellengatter, Frastafeders und Sonnenheim hatten sich mit der Gemeinde darauf verständigt, aufgrund der Corona-Restriktionen keinen Funken zu veranstalten. Es sei darum gegangen, gemeinsam frühzeitig für Klarheit zu sorgen, sagt Christian Neyer, Amtsleiter der Marktgemeinde Frastanz, auf Nachfrage. Aufgrund der geänderten Situation seien Funken nun aber doch möglich. Die Funkenbauer könnten daher selbst entscheiden, ob sie nicht doch eine Brauchtumsveranstaltung durchführen möchten. Am Donnerstag habe es dafür aber noch keine Signale gegeben.

Es bleibt bei der Absage

Definitiv keinen Funken wird es dieses Jahr in Brederis geben. Nachdem der Vorstand sich Anfang dieser Woche zu einer Absage entschieden habe, werde man auch dabei bleiben, erklärt Reinhard Metzler, Obmann der Funkenzunft. Es brauche normalerweise eine Vorlaufzeit von zwei Monaten für den Bresner Funken. Darum sei schließlich auch die Entscheidung gefallen, dass es heuer keine Veranstaltung geben werde. Daran ändere auch die Öffnung am 5. März nichts mehr.

Planungen für 2023 laufen bereits

Befürchtungen, dass das Brauchtum aufgrund der Coronapandemie verloren gehen könnte, hat Metzler jedoch nicht. „Wir sind mit viel Engagement und Leidenschaft bei der Sache und lassen uns nicht kleinkriegen“, betont er. In diesem Sinne sei man in Brederis auch schon voll mit den Planungen für den Funken 2023 beschäftigt.

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