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Slowenien: Fast alle Maßnahmen gefallen

21.02.2022 • 15:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auch in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana können nun die vielen Restaurants und Cafes ohne Einschränkungen offen halten.
Auch in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana können nun die vielen Restaurants und Cafes ohne Einschränkungen offen halten. Erwin Scheriau

Grüner Pass nur noch in wenigen Einrichtungen verpflichtend.

Die slowenische Regierung hat sich am Wochenende, nach mehreren Verschiebungen in der Vorwoche, auf weitreichende Lockerungen in der Pandemiebekämpfung geeinigt. Wie Zurnal24 berichtet, bleiben die strengen Regeln nur noch in wenigen Einrichtungen erhalten. Bisher war der 3G-Nachweis in Slowenien sogar in Tankstellen zu erbringen.

Seit Montag ist der 3G-Nachweis nur noch in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen für Angestellte, Patienten und Besucher verpflichtend. Auch in Gefängnissen und Erziehungsheimen bleibt der Grüne Pass verpflichtend. Ab einem Alter von 15 Jahren ist ein Nachweis über eine Impfung, Genesung, einen Antigentest (gültig für 48 Stunden) oder einen PCR-Test (gültig für 72 Stunden) zu erbringen.

Keine Beschränkungen mehr in der Gastro

Gänzlich gefallen ist der verpflichtende 3G-Nachweis etwa im Handel, der Gastronomie, der Hotellerie, in Skigebieten, Kultureinrichtungen, in Schulen und Ämtern. Auch für die Einreise nach Slowenien ist kein Grüner Pass mehr nötig. Es gibt auch keine Personenbeschränkungen mehr bei Zusammenkünften. Veranstaltungen im Freien und in Innenräumen sind ohne 3G-Auflagen erlaubt.

Die Sperrstunde um 22 Uhr für die Gastronomie fällt und es gibt auch keine Personenbeschränkungen mehr.

Maske bleibt

Was bleibt, ist vor allem die Maskenpflicht. Empfohlen im Freien, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und verpflichtend in allen öffentlichen Innenräumen. Erlaubt sind chirurgische Masken vom Typ II, FFP2- und FFP3-Masken.

In Quarantäne muss nur noch, wer Symptome hat. Für die Isolation reicht ein positiver Antigen-Selbsttest, ein PCR-Test ist nicht mehr nötig. Sollte man Symptome haben, aber negativ sein, so soll man sich für drei Tage in Selbstisolation begeben und den Test täglich wiederholen. Hat man Symptome und schlägt der Test positiv an, dann wird die Quarantäne verhängt. Bei negativem Test und Symptomen sollte nach drei Tagen der Hausarzt aufgesucht werden, dieser kann einen PCR-Test anordnen.

Tests sind nun kostenpflichtig

Tests nicht mehr gratis. Nur wo der 3G-Nachweis verpflichtend bleibt, ist auch der Test gratis. Wer einen positiven Test hat, kann diesen anschließend mittels Fotobeweis mit der Gesundheitskasse abrechnen, berichtet das Nachrichtenmagazin N1.

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