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Es ist soweit:
Ab in den Garten!

21.03.2022 • 12:07 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
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Landwirtschaftskammer Vorarlberg

Mit der Wärme erwachen unsere Lebensgeister und ein Drang führt uns in den Garten.

Der Eingangsbereich ist Visitenkarte des Hauses. Wir wollen unsere Gäste schließlich freundlich empfangen. Bunt und lebensfroh soll der erste Eindruck sein, besonders im Frühling. Die Zutaten dafür sind bekannt: Robuste, kräftig leuchtende Frühlingsboten für Schalen und Tröge, blühende Zwiebelpflanzen, frisches Grün, Bänder und Zweige, gerne auch dekorative Pflanzgefäße.
Die Auswahl für die Verschönerung des eigenen Zuhauses ist groß, jetzt kommt es nur noch auf eine harmonische Zusammenstellung an.

Farbe in der Vase

Bunt darf im Frühling auch die Vasenfüllung sein. Die Sehnsucht ist die gleiche, der Reiz ein besonderer. Denn Sträuße und gesteckte Blumen sind ansprechende Elemente, wenn auch mit begrenzter Lebensdauer. Das machen sie jedoch durch Präsenz und Ausstrahlung wett. Blumenarrangements dürfen bei festlichen Anlässen nicht fehlen. Ein unverhoffter Blumengruß ist aber auch ohne speziellen Anlass willkommen. Noch dazu, wenn liebreizender Duft und Blütenfarben den ganzen Raum erfrischen.

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Kräftige Aromen

Frisches Leben ist auch im Kräuterbeet erkennbar. Wo Platz ist, ergänzen neue Würzpflanzen die überwinternden Kräuter. Letztere werden ein wenig zurückgeschnitten, mit frischer Erde verwöhnt und leicht organisch gedüngt. Schon beginnt es zu wachsen. Die meisten Kräuter fühlen sich auch in großen Töpfen wohl, sofern sie an einem sonnigen Platz stehen dürfen. Sie lassen sich so auch praktisch in Küchennähe platzieren. Welche Gewürze jetzt schon ins Freie dürfen und welche noch die Wärme der Häuser benötigen, erfährt man beim Gärtner.

Herzhaft gesund

Frisch, frischer, eigenes Gemüse. So lässt sich die Steigerung von Frischgemüse in wenigen Worten trefflich beschreiben. Denn wo sonst vergehen nur wenige Minuten vom Garten bis auf den Teller? Die Radieschen sind knackig, die Mairübchen zart und der Kohlrabi wächst fast noch, obwohl er schon am Teller liegt. Diese Frische spiegelt sich im hohen Vitamingehalt des selbst gezogenen Gemüses wider. Deshalb unsere Empfehlung: Lassen Sie Gemüse wachsen. Ob Hochbeet oder im Garten, sogar im Fensterkistel lässt sich mit guter Gemüseerde ordentlich was ernten. Bei den Vorarlberger Gärtner & Floristen gibt es die vorgezogenen Setzlinge dazu.

Süße Verführungen

Wenn wir schon beim Vitamingenuss sind: Beerenobst nicht vergessen! Wer nascht nicht gerne frische Erdbeeren oder pflückt Naschobst direkt vom Strauch. Nur wer die entsprechenden Pflanzen im Garten hat, kommt in diesen Genuss. Heidelbeeren, Maibeeren, Johannisbeeren, Stachel-, Him- und Brombeeren usw. brauchen nicht viel Platz. Sie gedeihen sogar in 25-Liter-Töpfen, wenn das Wasserangebot passt. Probieren Sie es aus. Dann gibt es bald herzhafte Marmeladen und frische Gelees aus Ihrem Garten.

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Klimaschutz und Früchte

Etwas mehr Platz im Garten benötigen kleinwüchsige Obstbäume. Ihr Nutzen ist unbestritten: Bäume ziehen Kohlendioxid aus der Luft, erzeugen Sauerstoff und beschenken uns auch noch mit wunderbaren Früchten. Kern- und Steinobst sind stets bliebt. Will man im Hausgarten zur eigenen Ernte schreiten, sollte man aber unbedingt robuste Sorten wählen. Denn niemand will ständig Pflanzenschutz betreiben müssen, um die Ernte zu sichern. Erkundigen Sie sich bei den Baumschulspezialisten über die verschiedenen Obstsorten. Beim Gärtner erhalten Sie auch Informationen zu den verschiedenen Baumformen. Denn von 4 bis 100 Quadratmeter Standraum variiert der Platzbedarf von Obstbäumen gewaltig – je nach Wuchsstärke und Baumform der Obstgehölze. Mit Spalierobst kann man auch in einem kleinen Garten seine Freude haben, ein Hochstamm sorgt hingegen für viel Schatten.

Harald Rammel

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