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Vor-Pandemie-Niveau noch nicht erreicht

14.04.2022 • 14:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Die Vorarlberger Seilbahnen sehen sich “auf dem richtigen Weg zurück zu einer wirtschaftlichen Normalität”. 

Dennoch habe man in der zu Ende gehenden Wintersaison noch nicht an die vor der Pandemie erzielten Ergebnisse anknüpfen können. Corona werde – wie die gestiegenen Energiekosten auch – die Branche weiterhin beschäftigen, informierte am Donnerstag Andreas Gapp, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen in der Vorarlberger Wirtschaftskammer.

Bregenz

Konkret erzielt wurde ein Kassenumsatz von 139,4 Mio. Euro, damit bleibe man um 7,6 Prozent hinter dem “Vor-Corona”-Kassenumsatz zurück. “Inflationsbereinigt müssten es sogar um die elf Prozent mehr Umsatz sein, damit wir wieder an 2018/2019 anknüpfen könnten”, sagte Gapp. Die Zahl der Ersteintritte bezifferte der Seilbahnsprecher mit fünf Millionen, im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie sei man um 700.000 Ersteintritte im Rückstand.

Von den politisch Verantwortlichen forderte Gapp “Planbarkeit für die kommende Herbst-Winter-Saison in Bezug auf etwaige Corona-Regeln”. Manche Stammgäste hätten pandemiebedingt auf den Winterurlaub verzichtet, andere seien auch heuer in die Schweiz ausgewichen, wo weniger strenge Sicherheitsrichtlinien galten. Das sei nicht nur bei Urlaubern aus Deutschland oder den Niederlanden zu beobachten gewesen, sondern auch bei manch’ Einheimischem. “Am Beispiel der Schweiz sehen wir, dass eine liberalere Corona-Politik durchaus auch mit den berechtigten gesundheitspolitischen Zielen vereinbar ist”, stellte Gapp fest.

Gegen Ende der Saison habe sich der Krieg in der Ukraine negativ auf die Nächtigungs- und Gästezahlen niedergeschlagen. Zudem müsse man davon ausgehen, “dass sich die stark steigenden Energiekosten rasch auch auf die Ticketpreise auswirken werden”, sagte Gapp. Wie hoch die Steigerung ausfallen werde, sei aktuell nicht abschätzbar.

APA