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Die Dauerblüherin

03.05.2022 • 12:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">klaus hartinger</span>
klaus hartinger

Die Hortensie ist ein dankbarer Farbspender im Garten, stellt aber auch gewisse Ansprüche.

Urspünglich stammt die Hortensie aus Asien, von wo sie im 17. Jahrhundert nach Europa kam. Viele Neuzüchtungen sind hier entstanden und führten zu einer enormen Farben- und Formenvielfalt. So unterschiedlich wie ihr Aussehen sind auch die Bedürfnisse der Hortensien. Während Bauernhortensien mit ihren runden, wuchtigen Köpfen radikale Rückschnitte nicht immer gut vertragen, sind Rispenhortensien hier weniger empfindlich. Bei allen Sorten sollten jedoch im Frühjahr zumindest die abgestorbenen Blütenstände und Stängel entfernt werden, um Platz für die neuen Triebe zu schaffen.

Gut gegossen

Fast allen Hortensien gemeinsam ist ihr legendärer Durst. Darauf deutet bereits der Gattungsname Hydrangea hin, der aus dem Griechischen stammt und übersetzt etwa „Wassergefäß“ heißt. Hortensien eignen sich daher nur bedingt als Balkonpflanzen. Wer sie an warmen Tagen nicht ständig selbst gießen kann, sollte an ein Bewässerungssystem denken oder wassergefüllte Glasflaschen in die Töpfe stecken.

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Nur Rispenhortensien sind etwas weniger anspruchsvoll. Auch im Garten kommen die meisten Hortensien nicht ohne Wasserzufuhr aus, wenn sie nicht im Schatten und auf sehr feuchtem Boden steht. Dafür belohnt sie den Gärtner mit ihrer immensen und lange andauernden Blütenpracht. Das trifft vor allem auf die beliebte Bauernhortensie zu. Dass ihre Dolden so lange farbenfroh leuchten, hat auch damit zu tun, dass es sich nur um Scheinblüten handelt. Für Bienen bieten viele Hortensienzüchtungen daher kein Angebot. Dafür lassen sich Bauernhortensien auch getrocknet für Gestecke verwenden. Ihre oft blaue und rosarote Farbe erhalten manche Sorten durch die Zusammensetzung des Bodens. Basische Böden führen zu blauen, saure Erden zu rosaroten Hortensienblüten.