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Das für uns Unsichtbare sehen

14.05.2022 • 16:04 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">klaus hartinger</span>
klaus hartinger

Nadine Salzgeber aus Altach praktiziert Human- und Tierenergetik sowie Tierkommunikation.

In dem einladenden Behandlungsraum von Nadine Salzgeber in Altach sticht der Schriftzug „einSein“ an der Wand ins Auge. Dieses Logo soll die Harmonie des mit sich selbst „Eins-Seins“ darstellen, ein Einssein, das sie gemeinsam mit ihren Klienten erarbeitet.
Bei ihrer Arbeit nimmt die Energetikerin geistigen Kontakt zu Menschen und Tieren auf, um deren Gesundheit beziehungsweise ihr Wohlbefinden zu verbessern. Sie löst Energieblockaden auf, harmonisiert die Aura oder reinigt Chakren, die sie als nicht im Fluss erfährt. „Meine Klienten oder die Tierhalter melden sich mit einem konkreten Anlass, für den sie Unterstützung suchen. Meist reichen für die Behandlung wenige Sitzungen, je nachdem, wie komplex die Themen sind“, beschreibt Salzgeber. „Die Seele gibt jeweils nur so viel frei, wie sie und der Körper auch aufarbeiten können.“

Tieren Vertrauen vermitteln

Die 31-Jährige hat zum Beispiel mit einer jungen Katze gearbeitet, die zutraulich und verschmust war, bis sie sich plötzlich nicht mehr ins Haus ihrer Besitzer traute und sich auch nicht mehr anfassen ließ. „Ich habe ein Foto zugeschickt bekommen – für mich ist es wichtig, die Augen des Tiers zu sehen – und habe über die Ferne Kontakt aufgenommen. Auf diese Weise konnte ich das Energiesystem der Katze harmonisieren. Die Besitzerin hat mir danach freudig rückgemeldet, ihre Katze sei wieder ganz die Alte“, berichtet die Human- und Tier­energetikerin.
Eine andere Tierbesitzerin meldete sich, ihr Hund belle so viel, sei unsicher und ängstlich. Bereits nach einer Kontaktaufnahme beschrieb die Besitzerin eine deutliche Verbesserung. „Gerade auch in der Tierkommunikation ist vieles möglich. Ich nehme Kontakt zum Tier auf und empfange so Gefühle, Bilder oder Situationen, die das Tier erlebt hat. Auf diese Weise wird meistens klar, wie ich ihm helfen kann.“
Auch in der Behandlung von Menschen kann Salzgeber Erfolge verbuchen: „Eine Kundin mit Knieproblemen meldete nach wenigen Behandlungen erfreut, dass sie kaum mehr Schmerzen verspüre. Eine junge Frau mit ständigen Bauchschmerzen durfte diese wieder loslassen und war sehr glücklich darüber.“

Ausbildungen

Nach Matura und sozialem Jahr begann Salzgeber die Ausbildung zur pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin in der Apotheke. „Ich wollte Menschen in ihrer Gesundheit unterstützen und erkannte: ,Der Mensch ist noch so viel mehr!‘ Oft können emotionale Belastungen, die sich im energetischen Körper ablagern, Ursachen für spätere körperliche Beschwerden sein. Ich suche stets nach dem Ursprung der körperlichen Beschwerden.“ Für Salzgeber war die logische Konsequenz ihre Ausbildung zur Humanenergetikerin. Sie machte 2018 ihr Diplom in der Schweiz. Die Ausbildung fand über ein Jahr verteilt an verschiedenen Wochenenden statt. Weil sie auch Tiere und ihre Halter unterstützen wollte, folgten Weiterbildungen in der Tierkommunikation und der Tierenergetik.
Zurzeit bildet sie sich zum Bowen-Practicioner weiter. Bei dieser Methode werden sanft rollende Bewegungen über Muskeln, Sehnen und Bänder durchgeführt, die den Körper an seinen Entspannungszustand zurückerinnern. „Das ist eine optimale Methode zum Beispiel für Büromenschen mit ihrem sogenannten ,Mausarm‘ und ihrer gebeugten Haltung am Schreibtisch“, erklärt Salzgeber.

Arbeit mit Energiekörper

Diese Ausbildung stellt eine ergänzende Möglichkeit zu mehr Wohlbefinden und Entspannung für ihre Klienten dar. „Ist die Körper-Geist-Seele-Einheit des Menschen in Einklang, fühlt sich der Mensch wohl, ist er in seiner Balance. Passiert zum Beispiel ein Unfall, hatte jemand ein schreckliches Erlebnis wie den Verlust eines Menschen, hat er oder sie eine Gewalterfahrung gemacht, kann eine Krankheit die Folge sein. Wichtig ist mir zu betonen, dass ich nicht die Krankheit behandle. Ich kann die Arbeit des Arztes lediglich begleiten. Ich arbeite mit dem Energiekörper, nicht mit dem Organ“, sagt Salzgeber.
Ihre Sitzung beginnt mit einem Gespräch, um sich gegenseitig kennenzulernen und eine Vertrauensbasis für die Behandlung zu schaffen. Klient oder Klientin erzählen von ihrem Anliegen. Im Sitzen oder Liegen dürfen sie sich dann entspannen und gemeinsam mit Salzgeber die hinter dem Problem versteckten Glaubenssätze anschauen: früh Gelerntes wie „Ich darf nicht gesund sein“, „Das Leben ist schwer“ oder „Ich habe es nicht verdient, glücklich zu sein“. „Ich versetze mich in einen meditativen Zustand und nehme Kontakt zur Geistigen Welt auf.“ Wichtig ist Salzgeber zu betonen, dass ihr Gegenüber selbst bereit sein muss, das Problem zu verändern, eine Lösung anzustreben und dabei neue Blickwinkel zuzulassen. Auch Tieren räumt sie die Möglichkeit ein, eine Behandlung abzulehnen. Hat ein Tier das bereits getan? „Ein Welpe. Er wollte lieber spielen“, sagt die Energetikerin und lacht.