Allgemein

Familien zahlen 97 Euro für einen Tag am Meer

16.05.2022 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Familien zahlen 97 Euro für einen Tag am Meer
(c) Travel Wild/stock.adobe.com

Warnung vor teuren Tagen auf Italiens Stränden wegen hoher Nachfrage.

Sommer, Sonne und das blaue Mittelmeer: Das ist für viele Österreicherinnen und Österreicher das pure Dolce Vita. Rund 3500 Kilometer Strände zählt Italien, doch sie werden in diesem Sommer teurer als in den vergangenen Jahren. Wegen des erwarteten Tourismusansturms nach zwei Jahren Pandemie und der Inflation warnen Konsumentenschutzverbände vor teuren Stränden in Italien.

Für Liegen und Schirme werden Urlauber in Italien circa fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr ausgeben müssen. “Anders als in fast allen anderen Ländern der Welt werden die Strände in Italien immer teurer und immer weniger zugänglich”, kritisierte der Konsumentenschutzverband Codacons. Mittlerweile verlangen die Strandbäder Durchschnittspreise von 15 bis 20 Euro Eintritt pro Tag.

Für Monatsabonnements in den Strandanlagen liegen die Preise zwischen 500 und 700 Euro monatlich. Nur die “freien Strände”, wo sich Sonnenhungrige auf einem Handtuch im Sand ausbreiten dürfen, sind weiterhin kostenlos. Diese liegen jedoch oft eng und eingequetscht zwischen zwei Badeanstalten und sind meist überfüllt.

Strandtag kostet Familien im Schnitt 97 Euro

Auch der Verzehr von Speisen und Getränken in den Strandbädern wird teurer, man rechnet mit durchschnittlichen Steigerungen von zehn Prozent. Nicht einmal der in Italien billige Espresso bleibt von den Verteuerungen ausgeschlossen. Zu diesen Ausgaben kommen noch die hohen Treibstoffkosten hinzu: Die Fahrt von der Stadt ans Meer wird in diesem Jahr deutlich kostspieliger.

Berücksichtigt man die Kosten für Transport, Miete für einen Sonnenschirm und zwei Liegestühle, Verpflegung und Parken, so wird eine Familie in diesem Jahr durchschnittlich 97 Euro für einen Tag am Meer ausgeben, mit einer durchschnittlichen Steigerung von zwölf Prozent gegenüber 2021, geht aus Schätzungen des Konsumentenschutzverbands Federconsumatori hervor.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.