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ÖBB: Planungen für Großprojekt gestartet

27.05.2022 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Fernverkehr über die Arlbergstrecke soll vom geplanten Ausbau profitieren. <span class="copyright">ÖBB</span>
Der Fernverkehr über die Arlbergstrecke soll vom geplanten Ausbau profitieren. ÖBB

Vor allem für den Fernverkehr sollen sich durch den Ausbau des Klosterbogens in Bludenz Verbesserungen ergeben.

Ein Großprojekt haben die Verantwortlichen der ÖBB-Infrastruktur AG in Angriff genommen. Der sogenannte Klosterbogen – ein rund 1,4 Kilometer langer Abschnitt an der östlichen Einfahrt des Bahnhofs Bludenz – soll zweigleisig ausgebaut werden. Dadurch soll sich für die Fernverkehrszüge die Kreuzungssituation im Bereich der Alpenstadt verbessern. Dadurch werde eine weitere Stabilisierung der Pünktlichkeit und somit eine Steigerung der Qualität erreicht, heißt es in einer Aussendung der ÖBB. Projektbegleitende Maßnahmen wie neue Lärmschutzwände nach dem aktuellsten Standard sollen den Anrainerinnen und Anrainern künftig einen noch besseren Schutz bieten. Auch der Kreuzungsbereich der beiden Landesstraßen L 190 und L 97 soll in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg und der Stadt Bludenz umgebaut und fußgänger- und fahrradfreundlicher gestaltet werden.

Vermessung

Wie die ÖBB-Verantwortlichen mitteilen, ist kürzlich der Planungsauftakt durch das Projektteam erfolgt. In einem ersten Schritt stehen nun Vermessungsarbeiten und Grenzfeststellungen auf den anliegenden Grundstücken auf dem Programm. Das beauftragte Vermessungsbüro wird zu diesem Zweck Kontakt mit den Grundstücksbesitzern aufnehmen und dann die Grenzfeststellungen durchführen. Die Vorarbeiten sind die Basis für die weiteren Planungen und die darauf folgenden behördlichen Genehmigungsprozesse, heißt es in der Aussendung.
Es ist vorgesehen, in den kommenden Jahren weitere Erkundungen sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Abschnitt durchzuführen. Die Experten der ÖBB sowie die beauftragten Planer haben sich zum Ziel gesetzt, die Einreichplanung für das Großprojekt bis 2024 abzuschließen und es anschließend zur UVP-Genehmigung einzureichen.