Allgemein

Netzwerk für eine
grüne Transformation

31.05.2022 • 19:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Wisto, im Bild Geschäftsführer Jimmy Heinzl, koordiniert die Aktivitäten des neuen Netzwerks. <span class="copyright">VLK/K. Kuca</span>
Die Wisto, im Bild Geschäftsführer Jimmy Heinzl, koordiniert die Aktivitäten des neuen Netzwerks. VLK/K. Kuca

„Circle economy Vorarlberg“ heißt ein neues Netzwerk, das Firmen bei einer Kreislaufwirtschaft unterstützen soll.

Ein neues Netzwerk mit dem Namen „Circle economy (Kreislaufwirtschaft, Anm.) Vorarlberg“ wurde gestern im Pressefoyer nach der Regierungssitzung präsentiert. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink sprach von einem innovativen Projekt für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg, das die grüne Transformation in der Wirtschaft vorantreiben und unterstützen soll. Durch Einbindung von Wissenschaft, Industrie sowie innovativen Klein- und Mittelbetrieben im „Circular Economy Vorarlberg“-Netzwerk sollen innovative Projekte, Forschung und Entwicklung sowie Qualifizierungsangebote im breiten Miteinander forciert werden, so Schöbi-Fink

Wirtschaftslandesrat Marco Tittler betonte, dass Vorarlbergs Wirtschaft schon immer stark im Bereich Nachhaltigkeit engagiert war. Durch das Netzwerk soll auch die Stategie des Miteinanders weiter forciert werden, sagte er. Die heimischen Unternehmen können mit dem Netzwerk auf ein vielfältiges Angebot zurückgreifen, so Tittler. Unter anderem werde über Fördermöglichkeiten informiert, es sollen Studienreisen stattfinden und auch praxisorientierte Workshops seien geplant. Im Angebot seien auch maßgeschneiderte Lehrgänge.

Wichtiger Partner Wissenschaft

Ein wichtiger Partner beim neuen Netzwerk sei die Wissenschaft, erklärte Tittler. So soll es auch Forschungsprojekte geben. Koordiniert werde das Ganze von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (Wisto). Prinzipiell gehe nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern sich gegenseitig abzustimmen und die Kräfte zu bündeln, meinte der Landesrat. Neben dem Land, der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung sind auch die Plattform V und die V-Research GmbH mit an Bord. Es liege nun an allen, die Themen auch mit Inhalt zu füllen, so der Wirtschaftslandesrat.

„Kreislaufwirtschaft kann nicht innerhalb eines Betriebes allein bewältigt werden, sondern involviert den gesamten Kreislauf vom Lieferanten bis hin zum Kunden“, erläuterte Wisto-Geschäftsführer Jimmy Heinzl. Erste Aktivitäten im Rahmen des Netzwerks haben bereits stattgefunden. Weitere Termine und Angebote sind bereits fixiert

Ähnliche Initiativen gebe es auch in anderen Bundesländern, erklärten die Verantwortlichen auf Nachfrage. Das Besondere an jener in Vorarlberg sei aber, dass alle relevanten Akteure mit an Bord seien.
www.wisto.at/circular-economy-newsletter

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.